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EINLADUNG zur GENERALVERSAMMLUNG des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums
mit vorangehender  FÜHRUNG durch "DAS TRIROL PANORAMA"

Zeit : Donnerstag, 29. November 2012 um 18 °° Uhr
Ort : „Das Tirol Panorama", Bergisel 1 , Innsbruck

T A G E S O R D N U N G :

1/ Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und anschließend Führung durch das Tirol Panorama. Die Spurensuche nach dem „Mythos Tirol „ , das eine neue Inszenierung Tirols mit dem berühmten Innsbrucker Riesenrundgemälde als Hauptattraktion bietet. Dauer ca. eine Stunde.
2/ Um 19°° Uhr Eröffnung der Gereralversammlung; Ernennung des Protokollführers und Protokollmitfertigers, Ernennung der Stimmzähler.
3 /Bericht des Obmannes
4/ Bericht der Museumsleitung
5/ Bericht des Kassiers betreffend des Vereinsjahres 2011
6/ Bericht der Rechnungsprüfer, Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2011, Entlastung des Vorstandes.
7/ Neuwahl des Vorstandes gem.§ 7 der Satzung wegen Ablauf der dreijährigen Periode
8/ Anträge und Wünsche des Vereinsgeschehen
9/ Allfälliges

Im Anschluss wollen wir bei einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein in gemütlicher Runde das Vereinsjahr 2012 harmonisch ausklingen lassen.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, Ihre Teilnahme verlässlich bis spätestens Dienstag, den 27. Nov. 2012 unter Tel. 0512- 59489-510 anzumelden.

Mit herzlichen Grüßen
HR DI Otmar Kronsteiner eh.
Obmann
 

"Friede auf Erden“ im Tiroler Volkskunstmuseum

Die Ausstellung ist bis 2.Februar 2012 täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet

In einer Feierstunde wurde am 15. November im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck die Ausstellung „Friede auf Erden“ eröffnet. Sie ist bis 2.Februar 2012 täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der Tiroler Landesmuseen, Direktor Dr.Wolfgang Meighörner, sprachen der Obmann des Vereines Freundeskreis Tiroler Volkskunstmuseum, Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner und der Vorsitzende des Verbandes der Krippenfreunde Österreichs, Prof. Dr. Franz Grieshofer, Grußworte.
Die Ausstellung präsentierte die Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums, Frau Dr. Herlinde Menardi. Die Eröffnung dieser sehenswerten Schau, zu der ein Studioheft mit 112 Seiten um Euro 7,50 erschienen ist, nahm Kultur-Landesrätin Dr.Beate Palfrader vor.
Die beiden Ausstellungskuratoren, Frau Dr. Herlinde Menardi und deren Mitarbeiter Mag. Karl C. Berger betonten, dass der 19.Weltkrippenkongreß in Innsbruck Impulsgeber für diese Ausstellung war. Anhand von selten gezeigten Exponaten aus dem Bestand des Tiroler Volkskunstmuseums wurde die Mehrschichtigkeit des Weihnachtsfestes sowie dessen Kontinuitäten und Veränderungen beleuchtet. Als Ergänzung zur Krippensammlung, die das ganze Jahr im Erdgeschoß des Museums zu sehen ist, wird aufgezeigt wie Künstler der Krippe moderne Formen gaben.
Diese Ausstellung „Friede auf Erden“ beleuchtet das Spannungsverhältnis von religiöser Besinnung und profaner Bedeutung, von üppigem Lichterglanz und der Aura der Heiligen Nacht. Für die Vermittlung der frohen Botschaft, insbesondere im ländlichen Raum, kommt der Krippe eine zentrale Rolle zu. Die Weihnachtausstellung widmet sich diesem wichtigen Aspekt der Volksfrömmigkeit und berücksichtigt auch die Veränderungen in der Krippentradition sowie Wissenswertes über die Entwicklung des heutigen Weihnachtsfestes. (Dr.Heinz Wieser)
 

Buchpräsentation im TVKM: LEINEN. Faszination & Inspiration

Wir laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation

LEINEN. Faszination & Inspiration

Dienstag, den 4. Dezember, 18.00 Uhr
Tiroler Volkskunstmuseum
Universitätsstraße 2
6020 Innsbruck

Über den Autor:
Richard Vill, Südtiroler Modedesigner, arbeitet vorwiegend mit der Naturfaser Leinen und hat schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn damit begonnen dem textilen Handwerk einen neuen Stellenwert zu geben. Das Zusammenspiel und der Kreislauf von Regionalität, Ökologie und Ökonomie sind für ihn von zentraler Bedeutung. Diese Dokumentation über die Flachsverarbeitung vom Neolithikum zu den technisch-wirtschaftlichen Entwicklungen bis hin zu seinen eigenen Modekollektionen vermittelt einen tiefen Einblick in die geheimnisvollen Zeugnisse vergangener Kulturen und der Naturfaser Leinen.

 

Verlag Tauriska – 216 Seiten, 163 Farbfotos, 51 SW-Fotos, 22,6 x 29,7 cm, 200 g Papier
ISBN 978-3-901257-40-7, 87,60 Euro + Versand

 

Prof. Reinhard Jaud präsentierte Ebert-Orgel in der Innsbrucker Hofkirche

Der Kustos der Ebert Orgel, Prof. Reinhard Jaud, erläuterte vor 30 Mitgliedern des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums am 23.Oktober in der von den Franzsikanern betreuten Innsbrucker Hofkirche zum Hl. Kreuz die Ebert Orgel, das einzigartige Klanginstrument der Renaissance mit Hörproben. Sie zählt zu den sieben bedeutendsten Orgeln der Welt und ist in dieser Bauform die älteste Spielorgel überhaupt. Am 7.Juni 1561 vermeldete die damalige oberösterreichische Kammer von Innsbruck als zuständige Behörde dem Kaiser, dass die Orgel in der Innsbrucker Hofkirche fertig, von Organisten und Cantores (Sängern) „geschlagen, besungen und probiert“ und „seinem Verding gemeß nuzlich, unnd guett gemacht unnd (…) an der Prob gerecht befunden worden“ sei. Die Chororgel von Jörg Ebert ist eines der bedeutendsten Klangdenkmäler der Renaissance und befindet sich in einem außergewöhnlich guten, überwiegend originalen Erhaltungszustand. Der Auftrag wurde auf Betreiben des Hofkapellmeisters Kaiser Ferdinands I., des Flamen Pieter Maessens, 1555 einem der renommiertesten süddeutschen bedeutendsten Orgelbauer der Renaissance, Jörg Ebert von Ravensburg, erteilt, der damals bereits durch seine Orgeln in den Klöstern Ottobeuren und Weißenau sowie in den Stadtkirchen von Ravensburg und Überlingen einen guten Namen hatte. Da der Orgelbauer den Gesamtentwurf geschaffen hatte, genügten für die Ausführung des Gehäuses der Innsbrucker Tischler Hans Gartner und der alte, fast arbeitsunfähige Hoftischler Jörg von Donauwörth. Die Reliefschnitzerei dürfte der Bildschnitzer Noe Lechner in Innsbruck gemacht haben. Als Ebert 1558 die Orgel schon weitgehend fertiggestellt hatte, war der Bau der Kirche noch unvollendet. 1561 erfolgten dann der Einbau und die Abnahme der Orgel. Die Fassung und Vergoldung besorgte der Innsbrucker Maler Hans Perkhamer.
Der am 17. Dezember 1947 in Innsbruck geborene Kustos Prof.Reinhard Jaud begann nach erstem Klavierunterricht und der Matura in seiner Heimatstadt mit dem Orgelstudium an den Musikhochschulen in Wien und Salzburg. Die Diplomprüfung legte er 1975 mit Auszeichnung und Abgangspreis ab. Schon frühzeitig beschäftigte er sich mit historischen Orgeln und der Aufführungspraxis alter Musik. Die mehrfache Begegnung mit M. Chapuis an der Isnard-Orgel von St. Maximin und in Paris bestärkte ihn auf diesem Weg. Seit 1977 ist er als Kustos und Organist an der historischen Orgel von Jörg Ebert (1558) in der Innsbrucker Hofkirche tätig, 1986 übernahm er die Leitung der Orgelklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Seit 1978 ist Prof.Reinhard Jaud auch als Domorganist bestellt. Zahlreiche internationale Konzerte, Aufnahmen und die Tätigkeit als Dozent bei diversen Orgelkursen ergänzen seine Tätigkeit, auch wurde er mehrmals als Juror zu nationalen und internationalen Wettbewerben eingeladen. Seine Schallplatte mit Werken von Christian Erbach (1984) erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik. 1990 wurden Prof. Jauds Verdienste um die Interpretation alter Musik mit der Verleihung des Jakob-Stainer-Preises durch die Tiroler Landesregierung gewürdigt. Im Jahre 2005 wurde der prominente Organist mit dem Berufstitel „Professor“ durch den österreichischen Bundespräsidenten ausgezeichnet. (Dr.Heinz Wieser)

 

Obmann Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner: Ein 75er

Es gibt sicher nicht allzu viele sich im Ruhestand befindliche Landesbeamte, die sich ein Jahrzehnt nach der Pensionierung noch so vorbildlich für die Belange des Landes Tirol in seiner Gesamtheit einsetzen wie der frühere Vorstand der Abteilung für agrarischen Operationen, Baulandumlegung und Dorferneuerung im Amt der Tiroler Landesregierung, Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner, der am 2.Oktober die Vollendung des 75. Lebensjahres feiern konnte. Seit Jahrzehnten wirkt der rührige und sympathische Hofrat in kulturellen Bereichen, so einmal als Obmann des „Freundeskreises Volkskunstmuseum“ und gleichzeitig auch als Obmann des „Forum Land“. Immer wieder führte Hofrat Kronsteiner die Mitglieder beider Vereine in Exkursionen nach Süd- und Osttirol, um diesen kulturinteressierten Tirolern die Schätze unseres gesamten Landes in Natur und Museen näher zu bringen. So war er noch vor wenigen Tagen mit einer Gruppe des Vereines „Freundeskreis Volkskunstmuseum“ im Pustertal und machte auf interessante Kulturgüter im Bereich Bruneck aufmerksam.
Im „Forum Land“, also in der früheren Akademikersektion, ist HR Kronsteiner seit bald 25 Jahren tätig und hat auch in diesem Bereich zahlreiche Initiativen, vor allem im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich, gesetzt.
In den vielen Jahren seiner Tätigkeit beim Land Tirol hat er sich besonders um die Grundzusammenlegung verdient gemacht, ohne die es heute in vielen Gemeinden keine sinnvolle Bewirtschaftung gäbe.
Der gebürtige Innsbrucker begann seine berufliche Laufbahn im Jahre 1969 beim Land Tirol, war in der Grundzusammenlegung tätig und wurde 1982 zum Abteilungsvorstand ernannt. Akzente setzte er mit der Dorferneuerung. 1993 wurde er zum Vorstand der gesamten Gruppe Agrar, einschließlich der Tiroler Landwirtschaftsschulen und zum Vorsitzenden der Landeskommission für private Elementarschäden bestellt. In diese Zeit fiel auch der Beitritt Österreichs zur EU, wodurch alle Förderungsprogramme für den ländlichen Raum und insbesondere der Land-und Forstwirtschaft, auf eine neue Basis gestellt werden mussten. Für sein hervorragendes Engagement und den beispielhaften Einsatz zum Wohl der ländlichen Räume in Europa wurde ihm im Vorjahr von der Europäischen ARGE für Landesentwicklung und Dorferneuerung Dank und Anerkennung ausgesprochen. Diesen Dank übermittelte der Vorsitzende dieser Europäischen Konferenz in München-Freising mit dem Titel „Stadt braucht Land braucht Stadt“, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dem Initiator der Dorferneuerung in Tirol, die ihre Arbeit bereits im Jahre 1985 unter Landeshauptmann Eduard Wallnöfer aufgenommen hatte.
Dem von immer noch großem Arbeitseifer beseelten Tiroler mögen noch viele gesunde Jahre in seinem unermüdlichen Wirken für das ganze Land Tirol gegönnt sein!
Dr.Heinz Wieser

 

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