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Zum Jahreswechsel: Wünsche und Termine

Liebe Freunde!

Wir möchten uns sehr herzlich für das Interesse, die Liebe zur Kunst und Kultur und die Treue zum Tiroler Volkskunstmuseum bedanken und freuen uns schon auf neue, interessante Ausstellungen, Kulturfahrten und das Arkadenfest im kommenden Jahr.

Wir sind überzeugt, dass auch das Jahresprogramm 2014 Interesse finden wird und attraktive Einblicke in das Kulturleben Tirols geboten werden. Zwei Termine dürfen wir jetzt schon mitteilen:
23. Jänner 2014, 16 Uhr: Führung durch die Krippenausstellung im TVKM durch Herlinde Menardi
13. Februar 2014, 16 Uhr: Führung durch die Ausstellung Paradiesvögel im Zeughaus durch Peter Morass
Anmeldungen unter der Telefonnummer 0512/59489-510 (Heidi Kapferer)

Jetzt schon möchten wir auf die Eröffnung der Ausstellung „Hinter der Maske“ am
24. April 2014 hinweisen und herzlich dazu einladen. Die Ausstellungsplanung ist schon voll im Gange. Wir können uns auf eine abwechslungsreiche und aufschlussreiche Schau zur Kulturgeschichte der Maskierung freuen.

Es bleibt nur noch, Ihnen und Ihren Familien von Herzen frohe Festtage, ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Freude im Neuen Jahr zu wünschen!

Der Vorstand

Freundeskreis ließ Vereinsjahr in der Hofkirche feierlich ausklingen

Obmann Hofrat Dipl.Ing.Otmar Kronsteiner hat mit seinen beiden Stellvertretern, Hofrat Dr. Walter Brandmayr und Mag. Karl Berger, am 26.November zu einem stimmungsvollen Abschluss des Arbeitsjahres 2013 des Vereines Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums in die Hofkirche zu Innsbruck eingeladen. Vorher gab es eine interessante Exklusivführung zu den Büsten der Römischen Imperatoren auf dem Lettner in der Hofkirche. In anschaulicher und lebendiger Form brachte Mag. Karl Berger vom Tiroler Volkskunstmuseum den rund 140 erschienenen Mitgliedern das Leben und Wirken der ausgestellten römischen Imperatoren näher, die zum ursprünglichen Konzept Kaiser Maximilians I. für dessen Grabmal gedacht waren und jetzt wieder als Dauerleihgabe im Schloss Ambras zu sehen sind.

Guardian P. Guido Demetz O.F.M. kam im anschließenden Wortgottesdienst, den Prof. Mag. Reinhard Jaud an der Ebert-Orgel und Mitglieder des Wiltener Männerchores musikalisch gestalteten, auf das 450-jährige Weihejubiläum der Hofkirche zu sprechen. Er erinnerte daran, dass das heutige Gotteshaus am 14. Februar 1563 in Anwesenheit Kaiser Ferdinands I., fünf seiner Töchter und des Erzherzogs Ferdinands II. vom Bischof von Fünfkirchen, Georg Draskowiz, zu Ehren des hl. Kreuzes feierlich konsekriert worden ist. In dieser Kirche befinden sich der weltberühmte Kenotaph Kaiser Maximilian I., die große Orgel von Jörg Ebert (1661) und eine kleine in der Silbernen Kapelle (1614) und schließlich das Grabmal des Tiroler Freiheitshelden von 1809, Andreas Hofer. Ebenfalls seit 450 Jahren sind die Franziskaner für die Seelsorge an dieser Kirche zuständig. Neben der musealen Betreuung durch das Tiroler Volkskunstmuseum sind die pastoralen Erfordernisse nie zu kurz gekommen, unterstrich P. Guido Demetz, der in einem Memento der verstorbenen Vereinsmitglieder und im besonderen des am 23. Oktober heimgegangenen ehemaligen Leiters des Tiroler Volkskunstmuseums, Hofrat Dr. Franz Gschnitzer, gedachte.

Hofrat Kronsteiner und Mag. Berger streiften in ihren Berichten nun zu Ende gehende Vereinsjahr, das von vielen Aktivitäten gekennzeichnet war. Die anwesenden Vereinsmitglieder waren begeistert von der mystischen Stimmung, die die von Kerzenlicht erhellten Bronzefiguren rund um das Grabmal Kaiser Maximilians in die 450 Jahre alte Kirche brachten. (Dr.Heinz Wieser)

EINLADUNG ZUM JAHRESAUSKLANG

Der Vorstand des Freundeskreis lädt am Dienstag, 26. November 2013 zu folgenden Veranstaltungen:

um 17.00 Uhr: EXKLUSIVFÜHRUNG zu den BÜSTEN der RÖMISCHEN IMPERATOREN auf dem Lettner in der Hofkirche

Um 18.00 Uhr findet ein WORTGOTTESDIENST in der HOFKIRCHE gemeinsam mit Guardian Pater GUIDO
und Prof. Reinhard JAUD an der Ebertorgel  statt.

Info: 
Anlässlich der 450-Jahrfeier der Hofkirche sind für kurze Zeit die Büsten der römischen Imperatoren zu sehen, die zum ursprünglichen Konzept Kaiser Maximilians I. für sein Grabmal gehörten. Nützen wir deshalb diese einmalige Gelegenheit, die Kaiserbüsten in einer sehr ästhetischen Aufstellung auf dem Lettner der Hofkirche hautnah betrachten zu können, ehe sie wieder als Dauerleihgabe im Schloss Ambras weit entrückt sind.

Um 18.00 Uhr wird mit Guardian Pater Guido ein Wortgottesdienst abgehalten, wobei dieser Gedanken zu einen Rück- und Ausblick, anlässlich der 450-Jahrfeier der Hofkirche, geben wird.
Wir wollen dabei aber auch Herrn Dr. Hans Gschnitzer, dem langjährigen Direktor des Tiroler Volkskunstmuseums und aller Verstorbener unseres Freundeskreises gedenken.
Zu diesem Anlass werden einige Bronzefiguren vom Kerzenlicht erhellt, was die herbstliche vorweihnachtliche Zeit besonders zur Geltung bringen wird.

Bei einem Glas Wein, Zelten und Speck wollen wir das Vereinsjahr 2013, das uns besonders wertvolle Begegnungen in Bayern, Süd-, Ost- und Nordtirol gebracht hat, im Tiroler Volkskunstmuseum harmonisch ausklingen lassen.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, Ihre Teilnahme verlässlich bis spätestens
Montag, den 25.11. 2013 unter Tel. 0512-59489- 510 (Montag bis Freitag) anzumelden.
Für die Unkosten wird um eine freiwillige Spende gebeten.

Franziskanerchoral der Barockzeit aus der Innsbrucker Hofkirche

Herzliche Einladung zum FESTGOTTESDIENST mit Franziskanerchoral der Barockzeit aus der Innsbrucker Hofkirche
Christkönigssonntag, 24. November 2013, 19.00 Uhr, Hofkirche Innsbruck

Zum Abschluss des Festprogrammes zum Jubiläum „450 Jahre Hofkirche Innsbruck“ erklingt in der Innsbrucker Hofkirche in gottesdienstlichen Rahmen Gregorianischer Choral alternatim mit der Ebert-Orgel, unter anderem eine Choralmesse aus einer franziskanischen Quelle der Zeit um 1700 aus der Hofkirche, gemäß zeittypischer Praxis einstimmiger Choral mit Orgel- bzw. Generalbassbegleitung abwechselnd mit nur von der Orgel gespielten Passagen.
Diese Musik kehrt nach 300 Jahren an ihren ursprünglichen Bestimmungsort zurück.

Ausführende:
Schola Griessensis (vormals Schola organistica) aus dem Benediktinerkloster Muri-Gries bei Bozen
Leitung Fr. Arno Hagmann OSB
Prof. Reinhard Jaud an der Ebert-Orgel

 

HANS GSCHNITZER +

 

  

Hans Gschnitzer, 1938 in Hötting geboren, studierte Volkskunde und Geographie an der Universität Innsbruck. Er war Universitätsassistent und Mitarbeiter der Kulturabteilung des Landes Tirol, bevor er Direktor des Tiroler Volkskunstmuseum wurde. Hans Gschnitzer zählte zu den Proponenten des Vereins „Museum Tiroler Bauernhöfe“ und war maßgeblich am Aufbau des Freilichtmuseums beteiligt. Mit Rat und Tat, mitunter auch mit Kritik unterstützte er die kleineren Museen Tirols, für die er stets ein offenes Ohr hatte.

Seine guten Landeskenntnisse und sein Wissen um die Kulturlandschaft Tirols machten ihn zu einem vielgesuchten Experten. Für das Institut für Baukunst und Denkmalpflege hielt er Vorlesungen über die historische Baukultur, die ihn viel Freude machten.
Sein Interesse und sein Schaffen waren stets auf Gesamttirol ausgerichtet. Er pflegte mit Kollegen aus allen Landesteilen gute, freundschaftliche Kontakte und er konnte sich ärgern, wenn die politische Grenze als kulturelle Barriere aufgefasst wurde. Seit 1974 war er Vorstandmitglied des Vereins für Heimatpflege und Heimatschutz, seit 1988 dessen Obmann. Er zählte zu den Mitbegründern des Dachverbandes (heute Arbeitsgemeinschaft) der Heimatpflegevereine Nord-, Süd- und Osttirols, zu dem 2007 auch der Verein „Tiroler Heimat“ von Welschtirol/Trentino beigetreten ist. Nicht immer passierte seine unermüdliche Arbeit als Heimatpfleger vor dem Augen der Öffentlichkeit. Manches konnte er durch ein direktes Gespräch mit manchem Bürgermeister erreichen.

An wissenschaftlichen Arbeiten sind unzählige Aufsätze in Zeitschriften, Dorfbüchern und Ausstellungskatalogen, die Mitherausgabe von Museums- und Ausstellungskatalogen sowie die Mitarbeit am Dehio Tirol und Salzburg, am Tirol-Atlas und an der Österreichischen Kunsttopografie zu nennen.

Hans Gschnitzer war eine loyale und großzügige Persönlichkeit. Seine direkte und geradlinige Art konnte unbequem sein, wurde aber von vielen Kollegen sehr geschätzt. Besonders kämpferisch und hartnäckig wurde er, wenn es darum ging, gegen die Zerstörung der Tiroler Kulturlandschaft aufzutreten.

Mit Hans Gschnitzer verlieren wir einen der besten Kenner der Kultur des alten Tirol. Der Freundeskreis wird ihm stets ein ehrendes Andeken bewahren.

 

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