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EINLADUNG zur KULTURFAHRT nach BRUNECK und UMGEBUNG im PUSTERTAL

EINLADUNG zur KULTURFAHRT nach BRUNECK und UMGEBUNG im PUSTERTAL
am Samstag, den 29. September 2012

Univ.Prof. Dr. Franz HYE führt uns nach
St.Sigmund zu einem kostbaren Schnitzaltar, nach St. Lorenzen – Stadtplatz und weiter nach Bruneck: Schloss Bruneck – Ursulinenkirche-Stadtführung (Freskenraum Apotheke – Pfarrkirche –
alte Mühle), zur Pfarrkirche zum Hl Johannes in Gais und St.Valentin in Greinwalden, Gemeinde Pfalzen


PROGRAMMABLAUF:
7.30 Uhr Abfahrt Innsbruck Parkplatz Hausberger/Licht Design
12.00 Uhr Mittagessen im Traditionswirtshaus „Gasthof Weißes Lamm“(mit Künstlerstube) Stuckstr.9 und Gruppenweise Besichtigung des Freskenraumes in der Apotheke
14.00 Uhr Weiterfahrt nach Gais, zu einer der ältesten und interessantesten Landkirchen Tirols (um 1180), weiter nach St. Valentin in Greinwalden
ca 17.00 Uhr nach Kaffeepause Heimfahrt.


Die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führungen von € 25.- für Mitglieder und € 30.- für Gäste
(pro Person) werden im Bus eingehoben. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen beschränkt.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie wieder, ihre Teilnahme verbindlich bis Mittwoch, den 26. September 2012, unter Tel. 0512/59489-510 (Mo-Fr) anzumelden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme in diese schöne und geschichtsträchtige Region.


 

KULTURFAHRT nach BRUNECK und UMGEBUNG im PUSTERTAL

Unter der bewährten Führung von Univ.Prof. Dr. Heinz Hye erlebte der Freundeskreis eine interessante Fahrt zu den Kunstschätzen rund um Bruneck. St. Sigmund mit seinem kostbaren Flügelaltar bildete den ersten Höhepunkt. St. Lorenzen mit seinen schönen alten Häuser rund um den Ortsplatz und seine Kirche mit der Traubenmadonna von Michael Pacher war eine weitere Station auf dem Wege nach Bruneck. Trotz Regen in Bruneck , dem Ziel unsere Fahrt, war die Stimmung nicht zu trüben. Von der Burg, deren Innenhof wir besichtigen, hatten wir eine guten Rundblick auf die Stadt, die Bischof Bruno als Verwaltungszentrum gründete, Die schmale Altstadt in der Enge zwischen Fluss und Burgberg erfreute uns mit ihrer Hauptstraße, mit den Stadttoren und den schönen alten Häusern. Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung einer alten Trinkstube mit Wappenfresken –ein Geheimtipp von Prof. Hye- die Pfarrkirche , die nach einem Brand im neoromanischen Stil wieder aufgebaut und mit Fresken ausgeschmückt wurde, ist nach der Renovierung absolut sehenswert. Der Besuch der Kirche in Gais mit ihrer romanischen Bausubstanz, den erhaltenen romanische Fresken in einer Seitenapsis und einem neoromanischen Kuppelmosaik bildeten den Abschluss unserer Fahrt
 

Stimmungsvolles Arkadenfest des Freundeskreises

Es war ein stimmungsvolles Fest unseres Freundeskreises, zu dem am 23.Juni in den ehemaligen von franziskanischem Geist geprägten Kreuzgang unsere Mitglieder gekommen sind. In den Grußworten von Obmann Hofrat Dipl.Ing.Otmar Kronsteiner, Dr.Herlinde Menardi und Bürgermeisterin Mag. Oppitz Plörer wurde die Bedeutung des Tiroler Volkskunstmuseums hervorgehoben. Die sommerliche Atmosphäre trug dazu bei, dass sich die Gäste an den gedeckten Tischen noch intensiver als sonst unterhalten konnten. Große Beachtung und gebührenden Applaus fanden dabei die musikalischen Beiträge der Blechbläser des Tiroler Landeskonservatoriums. Diesem Ensemble ist es auch gelungen, durch Musik Stimmung in das Arkadenfest zu bringen, bei dem auch kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlten.
Kein Wunder also, dass es an diesem Abend auch unter Mitwirkung gehaltvoller Getränke an Unterhaltung und Geselligkeit nicht mangelte.  (Dr.Heinz Wieser)
 

TON UM TON IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Vernissage zur Ausstellung „ TON UM TON „
DONNERSTAG, 24.Mai 2012
TREFFPUNKT : 18 °° Uhr Tiroler Volkskunstmuseum
 

Signaltöne begleiten unseren Alltag: Sirenen warnen vor einer Gefahr, der Glockenschlag verkündet die Uhrzeit oder ruft Gläubige in die Kirche, der Rufton des Telefons informiert, dass uns jemand kontaktieren will. Technische vom Menschen erzeugte Töne mischten sich vor allem seit dem 18. Jahrhundert unter die Geräusche der Natur und wurden zunehmend dominanter. Mit der Ausbreitung des Lärms erhöhte sich die Lautstärke, Form und Art der Töne änderten sich. Pfeifen, Trompeten- und Trommelsignale wurden immer weniger wahrgenommen.
Die Ausstellung lotet die kulturgeschichtliche Dimension von Signaltönen aus. Sie spannt einen Bogen vom Waldtuter, der einst die Holzarbeiter zum Essen rief, bis hin zum Klingelton des Handys, durch welchen Töne individueller Teil der Privatsphäre geworden sind

TON UM TON IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Die lange Tradition akustischer Signale
Ausstellung „Ton um Ton“ im Tiroler Volkskunstmuseum
Begleitband mit Beiträgen zur Geschichtlichkeit ausgewählter Signaltöne

Der Präsident des Tiroler Landtages, DDr. Herwig van Staa, eröffnete am 24.Mai die bis 7.Oktober im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck geöffnete Ausstelllung „Ton um Ton“. Schon diese Feierstunde war von Tönen, Geräuschen Signalen und der von den Telfer Schützenschweglern gebotenen Musik begleitet. Nach Worten der Begrüßung vom Direktor der Tiroler Landesmuseen, Dr. Wolfgang Meighörner, gab es eine interessante Einführung in das Ausstellungsgeschehen durch Dr.Herlinde Menardi, der Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums und ihres wissenschaftlichen Mitarbeiters, Mag. Karl C. Berger. Sie unterstrichen, dass diese Ausstellung die kulturgeschichtliche Dimension von Signaltönen auslotet. Sie spannt einen Bogen vom Waldtuter, der einst die Holzarbeiter zum Essen rief, bis hin zum Klingelton des Handys, durch den Töne ein individueller Teil der Privatsphäre geworden ist. In den meisten Geschichts- und Kulturwissenschaften wurde bei der Deutung des Vergangenen lange Zeit auf die Akustik bzw. Hören verzichtet. Mit dieser Ausstellung wird der Weg zu einer erweiterten Geschichtswahrnehmung eingeschlagen und der Fokus auf Klangartefakte gerichtet, die zur Signalisierung bzw. als Kommunikationsmittel verwendet wurden und werden. Die Ausstellung „Ton um Ton“ will mit ihrer Ausstellungsarchitektur dem Besucher einen „Lauschangriff“ auf die Kultur ermöglichen, bei dem sowohl die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Dauer und Erneuerung, als auch Kontinuitäten und Brüche aufgezeigt werden. Der Grundriss der eingebauten Ausstellungswände durch eine sehr gefällige Ausstellungsarchitektur von Benno Simma aus Bozen orientiert sich an der Form eines Schalltrichters. Die verkehrsorange Farbe sowie die Verwendung von Leitkegeln als Schallrohre sollen die Signalwirkung unterstreichen. Durch die Präsentation werden lange verklungene Geräte neuerlich zum Klingeln, Tröten, Klopfen oder Schlagen gebracht.
In der von Dr. Herlinde Menardi und Mag Karl C. Berger redigierten 136 Seiten umfassenden und um Euro 19,90 erhältlichen Begleitpublikation finden sich sowohl Artikel zur Geschichtlichkeit ausgewählter Signaltöne als auch darüber hinausgehende Beiträge.
Dr.Heinz Wieser
 

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