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VORTRAG: „Pfui Teufel! Spaß am Ekel - die Rückseite der Bürgerlichkeit“

Die letzte Rahmenveranstaltung der Ausstellung "Dreck" bildet der Vortrag

„Pfui Teufel! Spaß am Ekel - die Rückseite der Bürgerlichkeit“ .

Er wird gehalten von Prof. Timo Heimerdinger (Institut für Geschichtswissenschaft udn Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck).

Der Vortag beginnt um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Thema klingt nicht nur sehr vielversprechend, die Vorträge von Prof. Heimerdinger sind immer sehr aufschlussreich, lehrreich und amüsant. Freuen wir uns auf einen abwechslungsreichen Abend.
 

VORTRAG: Ungebetenes Getier von Christoph Gasser (Stadtmuseum Klausen): 12.9.2013, 18 Uhr

Als Rahmenveranstaltung zur Ausstellung "Dreck" lädt das Tiroler Volkskunstmuseum zum Vortrag "Ungebetenes Getier" von Christoph Gasser, dem Leiter des Stadtmuseums Klausen. Das Stadtmuseum zeigt im Zuge des Projektes "Hygieia - Kulturgeschichte der Hygiene", in welches auch das TVKM eingebunden ist, derzeit die Ausstellung "Tierische Nachbarn. Ratte, Floh, Laus _ Vicini troppo vicini. Ratto, pulce, pidocchio".

In unserem alltäglichen Leben sind wir von unzähligen kleinen & großen Tierchen umgeben. Viele von ihnen wurden & werden als Ungeziefer & Schädlinge empfunden, wobei der Mensch oft leicht vergisst, dass er selbst Teil der Natur ist. Der Vortrag will einen pointierten kulturhistorischen Einblick geben in die Vielfalt von dem, was im & um das Haus „kreucht & fleucht“ & was man alles ersann, um die sogenannten „Plagegeister“ loszuwerden.

Der  Eintritt ist frei.

Exkursion nach Osttirol (12.-13.10.2013)

Einladung zur Exkursion nach Osttirol vom Samstag den 12.Oktober bis Sonntag den 13. Oktober 2013

 

PROGRAMM :
Tag 1 Samstag, 12. Oktober 2013: Innsbruck- Pustertal – Lienz
7:30 Uhr - Abfahrt Innsbruck- Parkplatz Hausberger / Licht Design
10: 00 Uhr - Innichen – Kafffeepause
10: 30 Uhr - Stiftskirche St. Candidus mit Stiftsmuseum, Innichen
Bayernherzog Tassilo III. schenkte 769 Abt Itto von Scharnitz einen Landstreifen mit der Auflage, ein Benediktinerkloster zur Missionierung zu gründen.
Bemerkenswert: Romanische Kreuzigungsgruppe des Hochaltars ( um 1200),
dreiteilige Krypta mit meist originalen Säulen, in der Vierungskuppel freigelegte hervorragende romanische Fresken um 1284 – kontinuierliche Folge der Schöpfungsgeschichte

Mittagessen: Schloßwirt Heinfels

Ca . 14:00 Uhr - Assling : In der Wallfahrtskirche St. Korbinian in Unterassling stellen drei spätgotische Flügelaltäre einen seltenen künstlerischen Schatz dar.
Der Passionsaltar von 1430, Meister von St. Sigmund, sowie der Magdalenenaltar, 1498, und der Korbiniansaltar um 1480, die Friedrich Pacher und seiner Werkstatt zugeschrieben werden.

Ca. 15:30 Uhr - Lienz
Kunsthistorischer Rundgang mit Univ. Doz. Dr. Meinrad Pizzinini durch seine Heimatstadt, einem profunden Kenner ihrer Geschichte und Kunst. U.a. Romanische Pfarrkirche St. Andrä, 1204 geweiht, / 1430-57 durch dreischiffige gotische Basilika ersetzt. Grabdenkmahl Graf Leonhard von Görz, gest. 1500, im Auftrag König Maximilians 1506 errichtet. Kriegergedächtniskapelle- Clemens Holzmeister erbaut – 1925 Fresken von Albin Egger - Lienz uva.

Ca. 17:00 Uhr Romantik Hotel Vergeiner `s Traube – Beziehen der Zimmer , Abendmenü, Nächtigung

 

 

Tag 2 Sonntag, 13. Oktober 2013: Lienz – Matrei – Felbertauern – Innsbruck

9: 30 Uhr - Aguntum: Im Gemeindegebiet von Dölsach und Nußdorf – Debant ist die einzige römische Stadt in Tirol gelegen. Frau Univ. Prof.Dr. Elisabeth Walde, langjähriger Vorstand des Institutes für klassische Archäologie an der Universität Innsbruck und über viele Jahre initiative Grabungsleiterin in Aguntum, wird uns die vielseitigen wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken solcher Projekte erläutern und das städtebauliche Konzept dieser römischen Siedlung vor Ort wieder lebendig werden lassen.

Anschließend Weiterfahrt nach Matrei zum „Strumerhof „ in 1450 m SH, im Zedlacher Paradies oberhalb Matrei, mit herrlichem Panoramablick in die umliegende Bergwelt zum Mittagessen.

Ca. 14:00 Uhr - Die romanische St. Nikolauskirche im Weiler Ganz, Ende 12. Jh., mit Kreuzigungsfresko außen um 1340, hl. St. Christophorus um 1525, weiters reich bemalte übereinanderliegende Chöre mit spätromanischen Fresken um 1265-70 ….., Besichtigung Römerstein in Bichl und das Geburtshaus von Virgil Rainer ( der unsere Trachtenfiguren im TVKM geschnitzt hat ) und wenn noch Zeit bleibt und allgemein gewünscht wird : Kurzbesuch in Obermauern.

Ca. 16: 30 Uhr Rückfahrt über Felbertauern nach Innsbruck

Ca. 19:30 Uhr Ankunft Innsbruck

Kosten:Bei einer Mindestteilnehmerzahl von 25 zahlenden Personen: 134,- € Paketpreis
Dies beinhaltet:
- Fahrt im Komfortbus
- Nächtigung in einem **** Hotel im Zentrum Lienz,
- Frühstücksbuffet
- Verwöhn Abendmenü
- Benützung Hallenbad siehe Anbot

Die Führungen in Lienz und Aguntum sind kostenlos, da Frau Univ. Prof. Dr. E. Walde und
Univ.Doz.Dr. M. Pizzinini uns ihr kompetentes, umfassendes Wissen unentgeltlich zur Verfügung stellen. Dafür danken wir sehr herzlich!
Alle übrigen Einkehrkosten sind selbst zu bezahlen.
Da wegen großer Nachfrage die Reservierung der Zimmer nur bis Montag, 9.9.2013 möglich ist, wird um umgehende Anmeldung und Einzahlung von € 134,00 auf das Konto Nr. 615.773, BLZ 36000, bei der Raiffeisen Landesbank Tirol AG, ersucht.
Letzter Anmeldetag ist Montag, 9.9.2013; letzter Einzahlungstermin ist Dienstag, 1.10.2013.
Bitte haben sie Verständnis, dass bei verbindlicher Anmeldung der Paketpreis pro Person verlustig geht, wenn kein Ersatzteilnehmer bei einem Rücktritt oder Nichtteilnahme zur Verfügung steht.
Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme verbindlich unter Telefon 0512/59489-510 bzw. h.kapferer@tiroler-landesmuseen.at anzumelden

Wir wünschen, dass dieses überaus anspruchsvolle Kulturprogramm im Bezirk Osttirol vielen Mitgliedern Freude bereitet!

Mit herzlichen Grüßen
 

A N G E B O T E F Ü R D I E F E R I E N Z E I T : Führungen im TVKM, Ferdinandeum und Zeughaus

Zur Ferienzeit wollen wir für all jene, die zu Hause bleiben, einige spannende und sehenswerte Ausstellungen mit kompetenter Führung im TVKM, dem Ferdinandeum sowie dem Zeughaus anbieten:

Donnerstag, 8. August 2013, um 16 Uhr
Tiroler Volkskunstmuseum
Führung mit Herlinde Menardi und Karl C. Berger, zur Ausstellung „D R E C K“

Die von verschiedenen Medien sehr gelobte Schau „Dreck“ weist auf einige „Kehrseiten“ der Kultur hin. Durch ihren kulturgeschichtlich-volkskundlichen Zugang werden historische Artefakte mit gegenwärtigen Phänomenen in Verbindung gebracht. Dieser Fokus auf das Dreckige bringt neue Perspektiven auf Reinlichkeit, Sauberkeit und Hygiene zum Vorschein. Wer kann sich beispielsweise heute noch vorstellen, Dreckwäsche in aller Öffentlichkeit am Flussufer zu waschen?
Freuen wir uns auf überraschende Einblicke in dieses Thema.


Donnerstag, 29. August 2013, um 16 Uhr
TLM Ferdinandeum
Führung durch die Ausstellung „K U R I O S UND M E R K W Ü R D I G - Aus den Sammlungen des Ferdinandeums“

21 kuriose Objekte, die man nicht unbedingt alle in einem Landesmuseum erwartet, stehen im Rampenlicht. Die Ausstellung erzählt von ihren individuellen Herkunftsgeschichten und ihren oft ungewöhnlichen Wegen ins Museum. Sie demonstrieren die Vielfalt des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum und machen Lust auf mehr.
Lassen Sie sich humorvoll überraschen!

 


Donnerstag, 5. September 2013, um 16 Uhr
Museum im Zeughaus
Führung mit Kustodin Dr. Claudia Sporer-Heis, zur Ausstellung „T Y R O L g o e s A U S T R I A” 650 Jahre Tirol bei Österreich

Tirol feiert heuer ein großes Jubiläum: 650 Jahre Tirol mit Österreich. Die Ausstellung beleuchtet schlaglichtartig die Geschichte rund um die Ereignisse von 1363. Sie geht ein auf die Beziehungen zwischen Tirol und dem Hause Habsburg sowie die Rolle der Landeshauptstadt Innsbruck als zeitweilige Residenz des habsburgischen Kaiserhauses. Die Schau spürt auf, welche Mythen und Klischees dem ambivalenten Verhältnis zwischen Tirol und Österreich anhaften.
Für alle Tiroler ein Pflichtbesuch !
 

Freundeskreis-Einblick in "450 Jahre Hofkirche"

Das Jubiläum "450 Jahre Hofkirche zu Innsbruck" wollte der Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums zu einer "historischen Reise" in die Vergangenheit dieses für das Land Tirol so bedeutenden Gotteshauses nützen. So trafen sich am 25.Juni rund 60 Mitglieder unter Führung von Obmann Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner in der Hofkirche, in der Dr. Christoph Haidacher vom Tiroler Landesarchiv die seit ebenfalls 450 Jahren den Franzsikanern anvertraute Schwarzmanderkirche im Detail erklärte. Sie ist im Gegensatz zu anderen fürstlichen Kirchenbauten ein außen einfacher Bau, der sich dem bürgerlichen Antlitz des alten Innsbruck unterordnet und enthält aber eine historisch und künstlerisch bedeutende Ausstattung wie kein anderes Gotteshaus im deutschsprachigen Raum. Das Grabmal des volkstümlichsten deutschen Kaisers Maximilian I. umfasst in 28 überlebensgroßen Bronzestatuen die bis in die sagenhafte Frühzeit zurückgehende Ahnenreihe des Hauses Habsburg Kaiser, Könige und Herzög sowie berühmte Frauen. Der Sarkrophag selbst mit den 24 Alabasterreliefs ist ein Werk der fürstlichen Hochrenaissance in Bronze und Marmor aus der 2. Hälfte des 16.Jahrhunderts, getragen vom Namen des flämischen Bildhauers Alexander Colin, der auch die Grabmäler Erzherzog Ferdinands II. und seiner bürgerlichen Gemahlin Philippiner Welser in der angebauten Silbernen Kapelle geschaffen hatte. Am 3.November 1655 konvertierte Christine von Schweden im Alter von 29 Jahren in der Innsbrucker Hofkirche. Aus der höfischen Epoche enthält die Kirche noch eine große Orgel von Jörg Ebert (1661) und eine kleine in der Silbernen Kapelle (1614) und schließlich das Grabmal des Tiroler Freiheitshelden von 1809, Andreas Hofer. Der Grabstätte gegenüber befindet sich das Denkmal für alle Gefallenen Tirols im Jahre 1809. In keiner Sehenswürdigkeit Österreichs bilden Geschichte und Kunst eine so geschlossene Einheit wie in der Innsbrucker Hofkirche, an der drei Herrscher, Maximilian I., Ferdinand I. und Ferdinand II. über 90 Jahre arbeiten ließen, um das größte Kaisergrabmal zu schaffen. Hier schuf sich Maximilian wirklich jene „Gedächtnis, damit man seiner nicht mit dem ersten Ton der Totenglocke vergesse“.  (Dr.Heinz Wieser)
 

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