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Programmvorschau bis Juni 2013

12. April: Führung durch die Naturwissenschaftliche Sammlung des TLM Ferdinandeum
23./24. Mai: Symposium: 650 Jahre Tirol bei Österreich
24. Mai. Eröfnung der Ausstellung Dreck im TVKM
8. Juni: Fahrt nach Freising

Details und Anmeldungsmodalitäten werden noch bekannt gegeben.

 

1363 – 2013: 650 Jahre Tirol mit Österreich
Wissenschaftliches Symposium

1363 – 2013: 650 Jahre Tirol mit Österreich
Wissenschaftliches Symposium des Tiroler Geschichtsvereins, des Instituts für Geschichtswissenschaften & und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck und des Tiroler Landesarchivs
23. und 24. Mai 2013

Die Übergabe der Grafschaft Tirol an die Habsburger im Jahr 1363 stellt für unser Land die wohl entscheidendste Weichenstellung in seiner langen Geschichte dar. Auch wenn dieses Ereignis weniger spektakulär erscheinen mag und nicht so im Bewusstsein der Bevölkerung verankert ist wie beispielsweise die Geschehnisse des Jahres 1809, so sind seine Auswirkungen doch ungleich höher einzuschätzen: Die lange und wechselvolle Geschichte der Grafschaft Tirol wäre vermutlich in ganz an-dere Bahnen gelenkt worden, hätte nicht die Zugehörigkeit zu einem der mächtigsten Reiche Europas ein so hohes Maß an Rückhalt und Schutz geboten.
Die Eingliederung Tirols in den habsburgischen Herrschaftskomplex, beginnend mit den vorbereitenden Ereignissen, der Übergabe des Landes durch Margarete Maulta-sch und den bis in die Gegenwart spürbaren Auswirkungen, wird der Tiroler Ge-schichtsverein mit seinen Partnern im Rahmen dieses Symposiums thematisieren, diskutieren und in der Folge als Tagungsband vorlegen.

Tagungsort:
Universität Innsbruck, Theologische Fakultät
Kaiser Leopold Saal, Karl Rahner Platz 3, OG 2
6020 Innsbruck

Programm

Donnerstag, 23. Mai 2013, 8.30 Uhr – 12.30 Uhr
Prof. Dr. Mark Mersiowsky (Innsbruck): Dynastische Hausmachtpolitik im 14. Jahr-hundert
Dr. Julia Hörmann (Innsbruck): Die Entscheidung von 1363 oder Macht und Ohn-macht einer Fürstin
Prof. Dr. Ellen Widder (Tübingen): Erbtöchter, Ehefrauen und Witwen. Überlegungen zur Typologie politischer Wirksamkeit von Frauen im 14. Jahrhundert
Prof. Dr. Christian Lackner (Wien): Die Integration Tirols in den habsburgischen Herrschaftsbereich
Donnerstag, 23. Mai 2013, 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
Prof. Dr. Klaus Brandstätter (Innsbruck): Die Rolle der Hochstifte von Brixen und Trient
Dr. Gustav Pfeifer (Bozen): dienstlevt, ritter vnd chnecht. Überlegungen zur Rolle des Tiroler Adels in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts
Dr. Claudia Feller (Wien): Geburt, Hochzeit, Krankheit und Tod in Rechnungsauf-zeichnungen des Tiroler Adels im Spätmittelalter"
Dr. Christina Antenhofer (Innsbruck): Der Brautbecher von Margarete Maultasch im Blick der kulturgeschichtlichen Fragen zur materiellen Kultur des Spätmittelal-ters
Donnerstag, 23. Mai 2013, 19.30 Uhr
Besichtigung der Ausstellung „Tyrol goes Austria“ im Museum im Zeughaus
mit anschließendem Umtrunk

Freitag, 24. Mai 2013, 8.30 Uhr – 12.30 Uhr
Dr. Christoph Haidacher (Innsbruck): Vom Land zur Provinz. Zentrum und Peripherie im Wandel der Geschichte
Dr. Wendelin Weingartner (Innsbruck): Was ist geblieben, vom selbständigen Land Tirol: Ein Bundesland, wie auch alle anderen?
Dr. Andreas Oberhofer (Innsbruck): (K)ein Baustein Tiroler Identität? Zur Rezeption der Ereignisse von 1363
Prof. Dr. Magdalena Hörmann-Weingartner (Innsbruck): Bild und Missbild – Die Porträtdarstellungen der Margarete Maultasch
Dr. Leo Andergassen (Bozen): Aspekte des Kunsttransfers zwischen Österreich und Tirol im Spätmittelalter

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei

Weitere Infos: www.tirolergeschichtsverein.org

ORGELBAU PIRCHNER – DIE KÖNIGIN DER INSTRUMENTE WIRD IN STEINACH GEBAUT

Der Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseum lädt Sie herzlich zum Besuch der Orgelbauwerkstätte Pirchner ein.

Wir treffen uns am Dienstag, 26. Feber 2013 um 15 °° Uhr
bei Orgelbau Pirchner in Steinach, Brennerstrasse 3 ( Anschließend an M- Preis )

Martin und Fritz Pirchner haben uns eingeladen, gemeinsam mit Domorganist Prof. Jaud einen Blick in ihre hochgeschätzte und weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannte Orgelbauwerkstätte zu werfen und die vielen notwendigen kunsthandwerklichen Arbeitsschritte beim Bau der Königin der Instrumente mitzuerleben. Das heutige Unternehmen wurde 1825 von Josef Reinisch gegründet und blieb fünf weitere Generationen in deren Besitz, bis 1935 Johann Pirchner die Leitung der Werkstätte übernahm. Unter ihm wurden in den vergangenen 50 Jahren mehr als 120 bedeutende Instrumente, z.b. die Domorgeln in Innsbruck und Brixen, die Werke in der Pfarrkirche Matrei / Pfons, St. Oswald, Traunstein, Obermillstadt, im
Kloster Polling/ Bayern, in Eppan und natürlich auch in der Pfarrkirche Steinach am Brenner , um nur einige zu nennen, gebaut.

Im Anschluss an die Führung wird uns Prof. Jaud auf der Pirchner Orgel in der Pfarrkirche Steinach einige musikalische Kostpoben zu Gehör bringen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie aus organisatorischen Gründen um Ihre Anmeldung bis Montag, den 25. Feber 2013, unter Tel Nr. 0512/ 59489510 oder per E—Mail an: h.kapferer@tiroler-landesmuseen.at bekanntzugeben.

Zur Information: http://www.orgelbau-pirchner.com/de/index.php

Der Freundeskreis gratuliert Hans Gschnitzer zum 75. Geburtstag

In einer Feierstunde wurde am 7. Februar das Lebenswerk des ehemaligen Leiters des Tiroler Volkskunstmuseums, Direktor Hofrat Dr.Hans Gschnitzer, gewürdigt. Die Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums, Frau Dr.Herlinde Menardi, kam mit ihren Mitarbeitern und der Obmann des Freundeskreises Volkskunstmuseum, Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner, den die Vorstandsmitglieder dieses Fördervereines begleiteten, überreichte dem Jubilar ein Geschenk.
Hofrat Dr. Hans Gschnitzer leitete das Tiroler Volkskunstmuseum vom 1. Jänner 1980 bis zum 31. Dezember 2003.

Ad multos annos!
 

Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz –Plörer empfing neugewählten Vorstand des „Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums“

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer empfing am 9. Jänner den am 26.November des Vorjahres neugewählten Vorstand des „Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums“ mit Obmann Hofrat Dipl.Ing.Otmar Kronsteiner an der Spitze. In einem von freundschaftlicher Atmosphäre gekennzeichnetem Gespräch würdigte die Bürgermeisterin die Bedeutung des Freundeskreises, der mit viel Engagement, Idealismus, Umsicht und Einsatzbereitschaft die größte volkskundliche Sammlung im deutschsprachigen Raum fördert. „Dieses Museum, das nicht nur im kulturellen Leben der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck einen besonderen Akzent darstellt, sondern auch die einheimische Bevölkerung wie auch unsere Gäste anspricht, trägt wesentlich zur Wahrung und Vermittlung der Volkskultur und damit auch zur Tiroler Identität bei“, sagte Bgm. Mag. Oppitz Plörer wörtlich, die durch diese besondere kulturelle Stätte auch gerne offizielle Delegationen und private Kreise führt.
Obmann Hofrat Dipl.Ing. Kronsteiner präsentierte sodann der Bürgermeisterin die Mitglieder des Vereines, der im Jahre 1990 mit dem Ziel der finanziellen und ideellen Unterstützung des Volkskunstmuseums gegründet worden ist. Mit dem Vereinsobmann haben am Empfang des Stadtoberhauptes die beiden Obmann-Stellvertreter Hofrat Dr. Walter Brandmayr und Mag. Karl Berger sowie Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg und Hofrat Dr. Heinz Wieser, die beide für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind, teilgenommen. Nach einem kurzen Überblick über die Veranstaltungen der vergangenen drei Jahre skizzierte Obmann Kronsteiner noch das für heuer vorgesehene Vereinsprogramm.
Dr.Heinz Wieser

 

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