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Kustodin Dr. Claudia Sporer-Heis präsentierte Ausstellung „Malen mit Glas und Licht“

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Tiroler Glasmalereianstalt organisierte der Obmann des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums, Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner, eine Führung durch die Ausstellung „Malen mit Glas und Licht“ im Zeughaus in Innsbruck.
Die Kustodin des Zeughauses, Frau Dr. Claudia Sporer- Heis, gab den 25 anwesenden Mitgliedern des Freundeskreises in einer beeindruckenden Führung einen anschaulichen Einblick in die Kunst, Glasfenster zu bemalen. Dabei erinnerte sie auch an die große Zeit der Glasgemälde, die im 13. Jahrhundert begann, als die Kirchenfenster höher und breiter wurden. Schließlich kam es 1861 in Sterzing zur Gründung der Tiroler Glasmalerei-Anstalt, bei der Historienmaler Georg Mader die figuralen, Diözesanarchitekt Josef Vonstadl die dekorativen Zeichnungen und Albert Neuhauser die Ausführung der Glasmalereien und den geschäftlichen Bereich übernahmen.
Zu sehen ist u.a.auch das ehemalige Fassadenfenster des Landtagssitzungssaals mit Wappen von Tiroler Städten und Brustbildern von Rudolf IV. und Andreas Hofer.
Mit der noch bis 18. März geöffneten Ausstellung „Malen mit Glas und Licht“ im Zeughaus greifen die Tiroler Landesmuseen das 150-jährige Bestandsjubiläum der „Tiroler Glasmalerei und Mosaikanstalt“ auf, eines der ältesten noch produzierenden Betriebe Westösterreichs. (Dr.Heinz Wieser)

KRIPPENBESUCH IN AXAMS

SAMSTAG, 21. JÄNNER 2012
TREFFPUNKT:13.30 UHR – PFARRKIRCHE AXAMS

Axams besitzt eine lange Tradition des Krippenbaus und Krippenschnitzens. Die Kirchenkrippe wurde 1727 zum ersten Mal erwähnt.
Anfang Dezember 2011 feierte der Krippenverein unter Obmann Alois Hepperger das 100-Jahr-Jubiläum. Mehr als 50 Aussteller präsentierten kleine und große Kostbarkeiten zum Thema Weihnachtskrippe.
Einen der Schwerpunkte bildeten neuere Arbeiten von vier bedeuteten Axamer Bildhauern, nämlich Josef Zeisler, Josef Plattner , Wolfgang Falkner und Hans-Peter Prandstätter.
Wir werden die Kirchenkrippe sowie ca. 6 ausgewählte Hauskrippen namhafter Künstler besuchen. Anschließend gemütlicher Ausklang im GH Sonnpark
Achtung: Teilnehmerzahl ist mit 50 Personen begrenzt- nur mit Anmeldung (0512/ 59489-510)
bis Donnerstag 19.01.2012

 

Exklusivführung in der Hofburg mit Jahresausklang, 24.11.2011

EINLADUNG zur EXKLUSIVFÜHRUNG IN DER HOFBURG INNSBRUCK UND GEMÜTLICHEM JAHRESAUSKLANG IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

AM DONNERSTAG, 24. NOVEMBER 2011, 16 UHR
TREFFPUNKT: EINGANG HOFBURG

Frau AD RR Waltraud Schreilechner, Leiterin der Hofburg Innsbruck, ermöglicht es uns, trotz Schließmonat November, das Abenteuer Geschichte in einem der bedeutendsten Kulturbauten Österreichs zu erleben. Die Hofburg Innsbruck, ehemals Residenz Kaiser Maximilians, verdankt ihr heutiges Aussehen Maria Theresia. Die Rokoko-Fassade, die Hofkapelle und die Prunkräume tragen ihre Handschrift. Im Riesensaal demonstrieren die Porträts ihrer 16 Kinder politische Macht einer ungewöhnlichen Regentschaft. Das farbenfrohe Deckenfresko von F.A. Maulbertsch huldigt der Dynastie Habsburg – Lothringen und dem Land Tirol. Die Galerie der Tiroler Landesfürsten im Prunkstiegenhaus und. die Porträtgalerie bekannter Habsburger bilden den Rahmen für den Rundgang durch die Schauräume und 555 Jahre Regentschaft der mächtigen Dynastie in Tirol.

Nach dieser kulturhistorischen Wanderung durch die neu gestalteten Kaiserappartements in der Hofburg , lassen wir im benachbarten Tiroler Volkskunstmuseum bei einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein in gemütlicher Runde das Jahr 2011 harmonisch ausklingen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir sie wieder, ihre Teilnahme verlässlich bis spätestens Dienstag, den 22. November 2011 unter Tel. 0512-59489-510 (Montag -Freitag) anzumelden.

 

Erlebnis Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck

Rund 90 Mitglieder des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums fanden sich zu der am 24. November von Obmann Hofrat Dipl. Ing, Otmar Kronsteiner organisierten Führung durch die neu gestalteten Kaiserappartements in der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck ein. Trotz Schließmonat November ermöglichte diesen Besuch die Leiterin der Hofburg Innsbruck, AD RR Waltraud Schreilechner. Deren Stellvertreterin, Frau Viktoria Hammer, ließ bei der Führung mit ihren Mitarbeiterinnen in den altehrwürdigen Räumen die Geschichte der Innsbrucker Hofburg, verbunden mit der Geschichte des Hauses Habsburg und dem Innsbrucker Damenstift, lebendig erstehen.
In der alten gotischen Burg an der Stelle der heutigen Hofburg hatte bereits Herzog Leopold III.(1365-1386) in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts seine Wohnstatt. Sein Sohn, Herzog Friedrich IV. „mit der leeren Tasche“ (1406-1439), erwarb dazu mehrere angrenzende Grundstücke. Auch dessen Sohn, Herzog Sigismund der Münzreiche (1446-1490, gest.1496) erweiterte diesen Besitz und Ende des 15. Jahrhunderts hatte die Burg bereits die Ausdehnung der heutigen Hofburg, wie aus zwei Blättern Albrecht Dürers hervorgeht, die der Künstler in den Jahren 1494 anlässlich der ersten Italienreise schuf.
Kaiser Maximilian (1490-1519) ließ als Landesfürst von Tirol die Hofburg zu ihrem heutigen Umfang ausbauen. Unter Kaiserin Maria Theresia ( 1740-1780) wurde sie zwischen 1754 und 1773 ebenfalls umgebaut. (Dr.Heinz Wieser)
 

 

Gratulation für Frau Dr. Herlinde Menardi

Mit einer Würdigung ihres Wirkens für die Tiroler Volkskultur haben der Direktor der Tiroler Landesmuseen, Dr. Wolfgang Meighörner und der Obmann des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums, Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner, die Leiterin dieser bewährten Institution, Frau Dr. Herlinde Menardi geehrt. Beide Redner hoben in ihren Worten die unermüdliche Arbeit Herlinde Menardis für das Tiroler Volkskunstmuseum hervor. Die Geehrte hat für ihren Einsatz und ihre Verdienste das „Verdienstkreuz des Landes Tirol“ und das „Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck“ erhalten

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