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Spezialführung: „KUNSTSCHÄTZE DES MITTELALTERS“ im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, 8.11.2011, 15,30 Uhr

Einladung zum Besuch der aktuellen Ausstellung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

„KUNSTSCHÄTZE DES MITTELALTERS“

AM DIENSTAG, 8. NOVEMBER 2011, 15.30 UHR
TREFFPUNKT: EINGANG LANDESMUSEUM

Die Ausstellung präsentiert hochkarätige Meisterwerke der Spätromanik und der Gotik aus dem kunstgeschichtlichen Sammlungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum.
Neben dem interessanten Wandmalereizyklus von der Burg Lichtenberg im Vinschgau um 1400, dokumentieren u.a. Skulpturen,Tafelbilder und liturgische Goldschmiedearbeiten das Kunstschaffen in Tirol und die tief religiöse Geisteshaltung des Mittelalters. Der Altar von Schloss Tirol gilt dabei als der älteste erhaltene Flügelaltar des Alpenraumes.Wir freuen uns auf eine interessante, fachkompetente Führung mit Frau Dr. Eleonore Gürtler.

Wir ersuchen sie höflich, ihre Teilnahme bis spätestens Montag, den 7.November 2011, unter Tel 0512-59489-510 (Montag -Freitag) anzumelden.

 

Besuch der Ausstellung „Kunstschätze des Mittelalters“

Unter der fachkundigen Führung von Kustodin Dr. Eleonore Gürtler hatten rund 40 Mitglieder des Freundeskreises Tiroler Volkskunstmuseum mit deren Obmann Hofrat Dipl.Ing.Otmar Kronsteiner die Gelegenheit, „Kunstschätze des Mittelalters“ kennenzulernen. Bei dieser noch bis 15. Jänner 2012 geöffneten werden hochkarätige Meisterwerke der Spätromanik und der Früh- und Spätgotik präsentiert. Seit langem waren die einschlägigen Schätze des Ferdinandeums nicht mehr in dieser Dichte zu sehen. In dieser Ausstellung werden erstmals die kompletten Originale des Lichtenberg-Zyklus geschlossen präsentiert.
Dr. Heinz Wieser
 

Kulturfahrt ins Gadertal / Val Badia

Anlässlich der Exkursion LADINIA lädt der Freundeskreis am Samstag , 15. Oktober 2011 zu einer Kulturfahrt ins Gadertal / Val Badia

PROGRAMM:

7.30 Uhr: Abfahrt Innsbruck; Parkplatz Hausberger / Licht Design
10.00 Uhr: Besuch des Museums Ladin „ Ciastel de Tor" in St. Martin in Thurn
12.00 Uhr: Mittagessen
14.00 Uhr: Besichtigung Pfarrkirche St. Leonhard bzw. Geburtsstätte Pater Josef Freinadametz in Oies
16.00 Uhr: Besuch des Skulpturengartens und Ateliers von Bildhauer Lois Anvidalfarei

Die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führungen betragen für Mitglieder € 20,00 pro Person
(für Nichtmitglieder € 25,00pro Person) und werden im Bus eingehoben. Die Teilnahme ist mit
50 Personen beschränkt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, Ihre Teilnahme verbindlich bis spätestens Donnerstag, den 13. Oktober 2011, unter Tel. 0512/59489-510 ( Mo-Fr ) anzumelden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme zu dieser überaus interessanten Ergänzung und Verlebendigung der Ausstellung LADINIA.


 

Freunde des Volkskunstmuseums erlebten „ Ladinia“ live!

Parallel zur derzeit noch bis 6.November im Tiroler Volkskunstmuseum gezeigten Ausstellung „Ladinia“ gab der „Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums“ mit seinem Obmann Otmar Kronsteiner am 15.Oktober rund 50 Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, „Ladina“ live zu erleben. Welches Ziel wäre dazu geeigneter als das ladinische Museum Ladin „Castel de Tor“ in St.Martin in Thurn im Gadertal, in dem die ladinische Kultur lebendig dargestellt wird. In dem zehn Jahre alten Museum, einem der pulsierenden Herzen der 30.000 Dolomitenladiner, werden unterhaltsame Einblicke in Geschichte und Gegenwart der fünf ladinische Täler, in denen die ladinische Sprache heute noch lebendig ist, geboten. Dazu führte die Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums, Herlinde Menardi, aus, dass diese Täler, also Gadertal, Gröden, Fassatal, Buchenstein und Ampezzo, das letzte Rückzugsgebiet jener Sprache sind, die zur Zeit Meinhard I. in weiten Teilen Tirols dominierte.
Nach der Besichtigung der von Franz Singer 1776 erbauten und von Matthäus Günther mit Fresken ausgestatten Pfarrkirche St.Leonhard in der Gemeinde Abtei wurde des großen Chinamissionärs Pater Josef Freinademetz(1852-1908), den Papst Johannes Paul II. am 5. Oktober 2003 als heiligen zur Ehre der Altäre erhoben hatte, in dessen Geburtsthaus in Oies gedacht.
Schließlich endete die Kulturfahrt ins Gadertal mit einem Besuch beim Bildhauer Lois Anvidalfarei, der mit seiner Plastik“ Der verlorene Sohn“ auch in der Ausstellung „Ladinia“ im Tiroler Volkskunstmuseum Position bezogen hatte.
Dr.Heinz Wieser
 

Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums übergibt volkskundliche Schätze dem Land Tirol

„Der Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Vermittlung der Tiroler Volkskultur“, spricht Kulturlandesrätin Beate Palfrader den Mitgliedern und Förderern des Freundeskreises ihren Dank aus. Das Land Tirol wird die übertragene Sammlung mit höchster Wertschätzung behandeln und dafür sorgen, dass sie für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
„Den traditionellen Werten, von der zunehmend bedrohten Kulturlandschaft bis zum Kunsthandwerk unserer Zeit, soll in der musealen Bildungsarbeit vermehrtes Augenmerk geschenkt werden“, begründet Obmann Otmar Kronsteiner die Schenkung. „Wir unterstützen das Tiroler Volkskunstmuseum gerne über seine Funktion als Stätte des Bewahrens, Forschens und des internationalen Kulturkonsums hinaus, in seiner Aufgabe.“ Finanziert wurden die Ankäufe des Freundeskreises mit Eigenmittel, aber auch mit Hilfe von Sponsoren aus Tourismus, Wirtschaft, Industrie und Kultur. 

Zu den Objekten, die der Freundeskreis für das Tiroler Volkskunstmuseum erwerben konnte, zählen u.a. drei Masken (darunter eine Giggalar-Maske aus Fiss oder ein Buffon aus dem Fassatal)  das Modell eines Holzfuhrwerks sowie ein weit gereistes Zillertaler Holzgetäfel vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Diese Objekte befinden sich derzeit in der Dauerausstellung. Die 300 Jahre alte, 2,6 Meter große Amraser Torwächter-Figur empfängt die Besucher im Kreuzweg des Museums. Weiters wurden unter anderem Kerzenhalter für die „Schwarzen Mander“ in der Innsbrucker Hofkirche, ein Marterl aus Matrei in Osttirol sowie ein geschnitzter Lechtaler Kasten aus dem 17. Jahrhundert erworben. Eine einzigartige Bachlechnerkrippe konnte mit Unterstützung der Landesgedächtnisstiftung erstanden werden.
„Dem Förderverein ist für seine selbstlose und zukunftsorientierte Schenkung sehr zu danken. Er erfüllt damit vorzüglich seine selbstgesetzte Aufgabe – eben die Förderung der Arbeit des Volkskunstmuseums“, betont Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen.

Link: Land Tirol

 

 

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