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Stimmungsvolles Arkadenfest des Freundeskreises

Es war ein stimmungsvolles Fest unseres Freundeskreises, zu dem am 23.Juni in den ehemaligen von franziskanischem Geist geprägten Kreuzgang unsere Mitglieder gekommen sind. In den Grußworten von Obmann Hofrat Dipl.Ing.Otmar Kronsteiner, Dr.Herlinde Menardi und Bürgermeisterin Mag. Oppitz Plörer wurde die Bedeutung des Tiroler Volkskunstmuseums hervorgehoben. Die sommerliche Atmosphäre trug dazu bei, dass sich die Gäste an den gedeckten Tischen noch intensiver als sonst unterhalten konnten. Große Beachtung und gebührenden Applaus fanden dabei die musikalischen Beiträge der Blechbläser des Tiroler Landeskonservatoriums. Diesem Ensemble ist es auch gelungen, durch Musik Stimmung in das Arkadenfest zu bringen, bei dem auch kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlten.
Kein Wunder also, dass es an diesem Abend auch unter Mitwirkung gehaltvoller Getränke an Unterhaltung und Geselligkeit nicht mangelte.  (Dr.Heinz Wieser)
 

TON UM TON IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Vernissage zur Ausstellung „ TON UM TON „
DONNERSTAG, 24.Mai 2012
TREFFPUNKT : 18 °° Uhr Tiroler Volkskunstmuseum
 

Signaltöne begleiten unseren Alltag: Sirenen warnen vor einer Gefahr, der Glockenschlag verkündet die Uhrzeit oder ruft Gläubige in die Kirche, der Rufton des Telefons informiert, dass uns jemand kontaktieren will. Technische vom Menschen erzeugte Töne mischten sich vor allem seit dem 18. Jahrhundert unter die Geräusche der Natur und wurden zunehmend dominanter. Mit der Ausbreitung des Lärms erhöhte sich die Lautstärke, Form und Art der Töne änderten sich. Pfeifen, Trompeten- und Trommelsignale wurden immer weniger wahrgenommen.
Die Ausstellung lotet die kulturgeschichtliche Dimension von Signaltönen aus. Sie spannt einen Bogen vom Waldtuter, der einst die Holzarbeiter zum Essen rief, bis hin zum Klingelton des Handys, durch welchen Töne individueller Teil der Privatsphäre geworden sind

TON UM TON IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Die lange Tradition akustischer Signale
Ausstellung „Ton um Ton“ im Tiroler Volkskunstmuseum
Begleitband mit Beiträgen zur Geschichtlichkeit ausgewählter Signaltöne

Der Präsident des Tiroler Landtages, DDr. Herwig van Staa, eröffnete am 24.Mai die bis 7.Oktober im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck geöffnete Ausstelllung „Ton um Ton“. Schon diese Feierstunde war von Tönen, Geräuschen Signalen und der von den Telfer Schützenschweglern gebotenen Musik begleitet. Nach Worten der Begrüßung vom Direktor der Tiroler Landesmuseen, Dr. Wolfgang Meighörner, gab es eine interessante Einführung in das Ausstellungsgeschehen durch Dr.Herlinde Menardi, der Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums und ihres wissenschaftlichen Mitarbeiters, Mag. Karl C. Berger. Sie unterstrichen, dass diese Ausstellung die kulturgeschichtliche Dimension von Signaltönen auslotet. Sie spannt einen Bogen vom Waldtuter, der einst die Holzarbeiter zum Essen rief, bis hin zum Klingelton des Handys, durch den Töne ein individueller Teil der Privatsphäre geworden ist. In den meisten Geschichts- und Kulturwissenschaften wurde bei der Deutung des Vergangenen lange Zeit auf die Akustik bzw. Hören verzichtet. Mit dieser Ausstellung wird der Weg zu einer erweiterten Geschichtswahrnehmung eingeschlagen und der Fokus auf Klangartefakte gerichtet, die zur Signalisierung bzw. als Kommunikationsmittel verwendet wurden und werden. Die Ausstellung „Ton um Ton“ will mit ihrer Ausstellungsarchitektur dem Besucher einen „Lauschangriff“ auf die Kultur ermöglichen, bei dem sowohl die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Dauer und Erneuerung, als auch Kontinuitäten und Brüche aufgezeigt werden. Der Grundriss der eingebauten Ausstellungswände durch eine sehr gefällige Ausstellungsarchitektur von Benno Simma aus Bozen orientiert sich an der Form eines Schalltrichters. Die verkehrsorange Farbe sowie die Verwendung von Leitkegeln als Schallrohre sollen die Signalwirkung unterstreichen. Durch die Präsentation werden lange verklungene Geräte neuerlich zum Klingeln, Tröten, Klopfen oder Schlagen gebracht.
In der von Dr. Herlinde Menardi und Mag Karl C. Berger redigierten 136 Seiten umfassenden und um Euro 19,90 erhältlichen Begleitpublikation finden sich sowohl Artikel zur Geschichtlichkeit ausgewählter Signaltöne als auch darüber hinausgehende Beiträge.
Dr.Heinz Wieser
 

EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
TON UM TON IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Läutet jetzt nicht das Handy? Piepst gerade der Computer? Schlagen die Glocken der Kirche gerade zur vollen Stunde? War das ein Hupen des Autos unten auf der Straße, hören Sie das Klingeln der Radfahrerin?

Signaltöne gehören zu unserem Alltag. Es gibt kaum einen Bereich, in dem kein Klingeln, Piepsen oder Pfeifen zu hören ist. In der Küche pfeift der Teekessel oder piepst die Mikrowelle. Im Auto werden wir akustisch erinnert, den Gurt anzulegen oder das Licht abzuschalten. Im Straßenverkehr hört man das Klingeln der Straßenbahn oder das warnende Piepsen eines rückwärtsfahrenden LKWs. Solche Töne und Geräusche sind zu unersetzbaren Helfern geworden und im Alltag selbstverständlich.

Die Ausstellung lotet die kulturgeschichtliche Dimension von Signaltönen aus. Sie spannt einen Bogen vom Waldtuter, der einst die Holzarbeiter zum Essen rief, bis hin zum Klingelton des Handys, durch welchen Töne individueller Teil der Privatsphäre geworden sind
 

NINO MALFATTI – Die gemalte Zeit
Retrospektive 1969 bis 2011

FREITAG, 13.April 2012
TREFFPUNKT : 15°° UHR Tir.Landesmuseum FERDINANDEUM
Führung mit Herrn Dr.Günther Dankl
 

Mit seinen Darstellungen alltäglicher Gegenstände wie Kleiderbügel, Pflugmesser und Schuhleisten, die er zu spannungsvollen Kompositionen verschachtelte, war der Tiroler Künstler Nino Malfatti auf der „documenta 6“ vertreten.

Seit Mitte der 1980er Jahre sind das ausschließliche Thema seiner Bilder die Berge. In Berlin, wo er seit 1974 lebt, hat er diese nicht mehr vor der Haustür. Er hält sie jedoch während seiner Aufenthalte in Tirol in zahlreichen Skizzen, Studien und Fotografien fest. Davon ausgehend malt er zumeist aus ihrem Kontext gerissene alpine Hochgebirgsformationen, Felsen oder Steinbrüche, die er jedoch als völlig abstrakte Gegenstände neu definiert. Auf der Leinwand entstehen eigengesetzliche und sinnliche Welten, die mit Motiv und Wiedererkennbarkeit nur noch äußerlich verbunden sind.

 

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