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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer empfing Vorstand des „Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums“

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer empfing am 8. Jänner den Vorstand des „Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums“ mit Obmann Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner an der Spitze. In einem von freundschaftlicher Atmosphäre gekennzeichnetem Gespräch würdigte die Bürgermeisterin die Bedeutung des Freundeskreises, der mit viel Engagement, Idealismus, Umsicht und Einsatzbereitschaft die größte volkskundliche Sammlung im deutschsprachigen Raum fördert. „Dieses Museum, das nicht nur im kulturellen Leben der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck einen besonderen Akzent darstellt, sondern auch die einheimische Bevölkerung wie auch unsere Gäste anspricht, trägt wesentlich zur Wahrung und Vermittlung der Volkskultur und damit auch zur Tiroler Identität bei“, sagte Bgm. Mag. Oppitz Plörer wörtlich, die durch diese besondere kulturelle Stätte auch gerne offizielle Delegationen und private Kreise führt. Der stellvertretende Vereinsobmann und 1976 geborene, aus Matrei i.O. stammende Mag. Karl Berger, der schon bisher als wissenschaftlicher Museumsmitarbeiter sein Wissen und Können bewies, stellte sich als neuer Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums der Frau Bürgermeisterin vor. Er löste zu Jahresbeginn Dr. Herlinde Menardi in dieser Funktion ab. Obmann Hofrat Kronsteiner erinnerte dran, dass dieser Verein im Jahre 1990 mit dem Ziel der finanziellen und ideellen Unterstützung des Volkskunstmuseums gegründet worden ist. Deshalb wird heuer auch das 25-jährige Bestandsjubiläum gefeiert. Mit dem Vereinsobmann haben am Empfang des Stadtoberhauptes Obmann-Stellvertreter Mag. Karl Berger und Hofrat Dr. Heinz Wieser, teilgenommen. Nach einem kurzen Überblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres skizzierte Obmann Kronsteiner noch das für heuer vorgesehene Vereinsprogramm. Kronsteiner überreichte sodann der Bürgermeisterin die Festschrift mit dem Titel "Gegengabe", die anlässlich der Pensionierung von Dr. Herlinde Menardi, der bisherigen Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums, herausgegeben wurde. Der neue Leiter des TVKM, Karl C. Berger, Otmar Kronsteiner und Herta Arnold haben die Festschrift organisiert. Das Buch hat 256 Seiten und ist im Verlag Athesia-Tappeiner erschienen (ISBN: 978-88-7073-805-6) 22 Beiträge von unterschiedlichen Autoren aus Nordtirol, Südtirol und dem Trentino sowie aus Österreich und Deutschland machen das Buch zu einer wertvollen Tirolensie. Zu bestellen unter: h.kapferer[at]tiroler-landesmusen.at (Dr. Heinz Wieser)

Jahresausklang des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums

Im Kerzenlicht der Schwarzmander zelebrierte P. Guido Demetz O.F.M. zum Jahresausklang des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums am 27.November einen stimmungsvollen Wortgottesdienst, den Prof. Mag. Reinhard Jaud an der Ebert-Orgel begleitete. Obmann Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner streifte die Ereignisse des nun zu Ende gehenden Vereinsjahres und gab einen Ausblick auf geplante Termine für das kommende Jahr, in dem der Freundkreis das 25-jährige Bestehen feiern kann. Er sprach Worte des Gedenkens für den heuer plötzlich heimgegangenen Obmann-Stv. Hofrat Dr. Walter Brandmayr, für den in dieser abendlichen Liturgie gebetet wurde. Besonders herzliche Dankesworte fand Hofrat Kronsteiner für die scheidende Leiterin des Tiroler Volkskunstmuseums, Dr. Herlinde Menardi, die dieser bewährten Tiroler Institution über Jahrzehnte Inhalt und Leben gab. P. Guido unterstrich in seiner Predigt die Bedeutung der Volkskunst, die bei uns in Tirol vielfach mit Symbolen der Kirche verbunden ist. Im Anschluss an diese würdige kirchliche Feier gab es bei Zelten, Speck und Wein noch lange viele interessante Gespräche. (Dr. Heinz Wieser)

KURATORENFÜHRUNG: JOSEPH ANTON KOCH. DER ERSTE NAZARENER?

Einladung zur KURATORENFÜHRUNG durch die Ausstellung JOSEPH ANTON KOCH. DER ERSTE NAZARENER? mit Dr. Helena Pereña am 15. DEZEMBER 2014 UM 16 UHR einladen. Eine Italienreise 1803 brachte den Durchbruch: Joseph Anton Koch (1768–1839) entdeckte die Malerei der alten Meister als Anregung für eine grundlegende Erneuerung der religiösen Kunst. Gezielt kombinierte er Mittelalterliches mit Zeitgenössischem; er mischte auf kreative Weise Giotto mit Raffael und klassizistischen Vorbildern. Geeignete Themen fand er in der Bibel und in Dantes Göttlicher Komödie. Koch stellte alle künstlerischen Konventionen der Zeit auf den Kopf und bereitete damit der Künstlergruppe Nazarener den Weg. Montags ist das Ferdinandeum normalerweise geschlossen. Helena Pereña ermöglicht uns dadurch eine besonders intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Treffpunkt ist der Haupteingang des Landesmuseums. Wir freuen uns auf interessante Einblicke und auf zahlreiche Verbindungen zu Tirol und dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Um Anmeldung unter 59489-510 wird gebeten.

Herlinde Menardi wurde mit Festschrift geehrt.

Am 10. November gab es im Tiroler Landhaus zu Innsbruck einen besonders feierlichen Festakt mit Übergabe einer Festschrift anlässlich des Abschiednehmens aus dem beruflichen Leben von Dr. Herlinde Menardi, die seit 35 Jahren im Tiroler Volkskunstmuseum tätig war und in den letzten zehn Jahren die Leitung dieses erfolgreichen Museums inne hatte. So fanden sich zu Ehren Menardis Mitarbeiter, Freunde, Wegbegleiter, Wissenschaftler, Vertreter aus dem kulturellen und politischen Leben zu dieser Feierstunde ein, die von einem Quartett des Innsbrucker Musikgymnasiums musikalisch gestaltet wurde. Auch die Mitglieder des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums mit Obmann Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner, der sich mit seinem Stellvertreter Mag. Karl Berger um die Gestaltung dieser Feier sehr bemühte, waren anwesend. Dr. Herlinde Menardi erzählte in originellen und bewegten Worten, dass sie nach dem beruflichen Einstieg in den väterlichen Betrieb das Juststudium aufnehmen wollte und schließlich auf Grund eines Traumes den Weg zur Volkskunde gefunden hat. Landesrätin Dr. Beate Palfrader dankte der scheidenden Leiterin dieser wichtigen volkskulturellen Institution für ihr Engagement, ihr erstaunliches Wissen über das historische Tirol, für ihre Treue und Freundlichkeit. In ihren Grußworten lobten der Direktor der Tiroler Landesmuseen, Dr. Wolfgang Meighörner, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Franz Fischler und Innsbrucks Gemeinderätin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser das umfangreiche Wirken Menardis, die das Tiroler Volkskunstmuseum entscheidend geprägt und maßgeblich an der Neuaufstellung des Hauses wirkte. Südtirols Kulturlandesrat Philipp Achammer, der mit den Vertretern des Südtiroler Kulturinstitutes, Dr. Marian Cescutti und Dr. Othmar Parteli, Grüße aus Bozen überbrachte, zollte Dr. Menardi, deren Familie aus Ampezzo stammt und deren Mutter Bruneckerin war, Hochachtung und Respekt für die geleistete hervorragende Arbeit, die vor allem auch der geistig-kulturellen Einheit unseres gesamten Landes Tirol gilt. Der scheidenden Chefin des Tiroler Volkskunstmuseums ist es in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit gelungen, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Mit der Sonderausstellung "Ladinia" vor drei Jahren hat Menardi, die Achammer wörtlich als liebenswürdige und herzliche Tirolerin bezeichnete, einen Meilenstein gesetzt, da sehr viele Landsleute aus den ladinischen Tälern deshalb nach Innsbruck gekommen sind. In seiner Laudatio teilte der Präsident des Tiroler Landtages, DDr. Herwig van Staa, mit, dass beim letzten Dreierlandtages in Schwaz am 28.Oktober beschlossen wurde, in Zukunft politische Vertreter aus dem Bereich von Dr. Menardis ladinischen Vorfahren aus der Gegend von Ampezzo als Beobachter einzuladen. Dies sei ein besonderes politisches Geschenk an Herlinde Menardi, betonte Van Staa, der die verdiente Tirolerin als moderne konservative Museumsleiterin, die Unglaubliches geleistet hat, bezeichnete. Beifall gab es auch für Menardis Nachfolger, dem aus Matrei i.O. stammenden und 1976 geborenen Mag. Karl Berger, der schon bisher als wissenschaftlicher Mitarbeiter sein Wissen und Können unter Beweis stellen konnte. Schließlich überreichten Hofrat Kronsteiner und Mag. Berger der scheidenden Leiterin eine Festschrift mit dem Titel "Gegengabe". In diesem literarischen Werk, erschienen im Athesia-Verlag, sind auf 255 Seiten Beiträge von 22 namhaften Autoren enthalten. (Dr. Heinz Wieser)

Gegengabe. Eine Festschrift für Herlinde Menardi

Anlässlich der bevorstehenden Pensionierung von Herlinde Menardi haben Karl C. Berger, Otmar Kronsteiner und Herta Arnold eine Festschrift organisiert. Das Buch hat 256 Seiten und ist im Verlag Athesia-Tappeiner erschienen (ISBN: 978-88-7073-805-6) 22 Beiträge von unterschiedlichen Autoren aus Nordtirol, Südtirol und dem Trentino sowie aus Österreich und Deutschland machen das Buch zu einer wertvollen Tirolensie. Zu bestellen unter: h.kapferer[at]tiroler-landesmusen.at

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