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Arkadenfest des Freundeskreises

Es war ein stimmungsvolles Fest unseres Freundeskreises, zu dem am 12. Juli in den ehemaligen von franziskanischem Geist geprägten Kreuzgang unsere Mitglieder gekommen sind. In den Grußworten von Obmann Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner, der Leiterin des Volkskunstmuseums, Dr. Herlinde Menardi, und vom Geschäftsführer der Tiroler Landesmuseen, Dr. Wolfgang Meighörner, wurde die Bedeutung des Tiroler Volkskunstmuseums hervorgehoben.

Die sommerliche Atmosphäre trug dazu bei, dass sich die Gäste an den gedeckten Tischen noch intensiver als sonst unterhalten konnten. Große Beachtung und gebührenden Applaus fanden dabei die musikalischen Beiträge der Familie Meizner aus Ranggen. Diesem Ensemble ist es auch gelungen, durch seine Musik Stimmung in das Arkadenfest zu bringen, bei dem auch kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlten.
Kein Wunder also, dass es an diesem Abend auch unter Mitwirkung gehaltvoller Getränke an Unterhaltung und Geselligkeit nicht mangelte. (Dr. Heinz Wieser)
 

Hinter der Maske. Sonderausstellung bis 9. November 2014

Von der Maske geht eine eigene Wirkkraft aus. Sie verändert den Menschen, der sie aufsetzt. Er übernimmt die ihr zugedachten Eigenschaften. Deshalb werden Masken oftmals als Mittel der Täuschung verstanden, welche dem „wahren“ Gesicht gegenüber steht. Sie können aber auch das Gegenteil sein: eine Möglichkeit, Emotionen und Wünsche auszudrücken und eine Form der (Selbst-)Erkenntnis.

Masken sind Bild und Abbild, Illusion und Realität, Spiel und Ernst. „Totenmasken“ verbinden Dies- und Jenseits, Schandmasken sind demütigende Strafe. Die Botschaften der Maske sind vielschichtig – doch keineswegs willkürlich.
Was gibt es hinter der Maske zu entdecken? Was wird gezeigt, was verborgen?

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband mit Beiträgen u.a. mit Beiträgen von Herta Arnold, Olaf Bockhorn, Paola Hübler, Giovanni Kezich, Michael Klein, Veronika Sandbichler, Ekkehard Schönwiese und Barbara Stocker. Vereinsmitglieder erhalten im Museumsshop eine Preisreduktion von 10%.

WALTER BRANDMAYR +

Liebe Freunde,

soeben haben wir die traurige und unfassbare Mitteilung erhalten, dass unser Freund und Mitbegründer des Freundeskreises des TVKM, Dr. Walter Brandmayr, im 80. Lebensjahr plötzlich verstorben Ist. Ein jahrzehntelanger Freund und Wegbegleiter wurde heimgeholt. Vor wenigen Tagen haben wir noch gemeinsam das Arkadenfest und das restliche Jahresprogramm besprochen und die Aufgaben verteilt.
Wir können es noch nicht fassen, dass Walter nicht mehr in unserer Runde mitarbeitet.

Wir werden unserem Freund und Mitbegründer unseres Vereins stets in einem ehrenden und wohlwollenden Gedächtnis behalten

 

 

Hofrat i.R. Dr. Walter Brandmayr, ist am 20.04.2014 Innsbruck im 80. Lebensjahr unerwartet gestorben. Der gebürtige Innsbrucker war bis 2000 Kontrollamtsdirektor des Landes Tirol.

Brandmayr besuchte die dreijährige Gewerbeschule für Elektrotechnik und arbeitete zunächst beim technischen Dienst der Post. Parallel absolvierte er die Arbeitermittelschule und machte die Matura. Neben seiner Tätigkeit in Banken und in der Industrie studierte er Rechtswissenschaften und leitete vor seinem Eintritt in den Landesdienst im Jahre 1969 den Einkauf eines größeren Industrie¬betriebes. Seine berufliche Laufbahn beim Land Tirol begann in der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land. Später wurde er stellvertretender Landesgrundverkehrsreferent. Mit 1.1.1980 wurde er zum Kontrollamtsdirektor berufen und übte diese Tätigkeit bis zu seiner Pensionierung aus.

Hofrat Brandmayr war eine in vielen Belangen engagierte Persönlichkeit. 1988 war er Gründer des sogenannten „Glockenkomitees“, durch welches finanzielle Mittel für eine dem hl. Georg geweihte Glocke für die Landschaftlichen Pfarre Mariahilf aufgebracht wurden. 1989 gehörte er zu den Proponenten des Vereins „Freundeskreis Tiroler Volkskunstmuseum“, dessen stellvertretender Obmann er bis zu seinem Tod blieb. Sein soziales Engagement zeigte er als erster Ansprechpartner des Tiroler Patientenentschädigungsfond oder als Mitbegründer der Tiroler Seniorenkrebshilfe, die ihm ein besonderes Herzensanliegen war.

 

Exkursion ins Trentino

EINLADUNG zur Exkursion ins Trentino
vom Samstag den 14. Juni bis Sonntag den 15. Juni 2014

PROGRAMM:
TAG 1: Samstag, 14. Juni 2014
7.15 Uhr Abfahrt bei Hausberger-Parkplatz
10.00 Uhr Besuch: Instituto Agrario di San Michele All‘Adige
anschl. nach Wunsch: Weinverkostung um € 5,--;
Anmeldung im Bus (privater Weinkauf möglich)
12.30 Uhr Mittagessen in San Michele
(nach Wunsch Vorbestellung möglich, wird im Bus organisiert)
14.30 Uhr Abfahrt nach Trient
15.00 Uhr Besichtigung Castello di Buonconsiglio mit Führung
17.30 Uhr Ankunft Grand Hotel Trento (Nähe Piazza Dante)
18.30 Uhr gemeinsames Abendessen im Hotel
Abend zur freien Gestaltung

TAG 2: Sonntag, 15. Juni 2014
8.00 Uhr Frühstück im Hotel
10.00 Uhr Besichtigung Dom sowie Diözesanmuseum, beides mit Führung
anschl. Mittagessen (selbst organisieren)
14.00 Uhr Abfahrt nach Castello di Stenico
15.00 Uhr Besichtigung Castello di Stenico mit Führung
16.30 Uhr Abfahrt nach Innsbruck
ca. 17.45 Uhr Raststation Brixen
anschl. Heimfahrt.

 

Kosten:

Fahrt, Abendessen, Nächtigung, Frühstücksbuffet, Maut, Parkplatzgebühren
(Überweisung an Reisebüro Lüftner nach Vorschreibung): 136,--
Einzelzimmerzuschlag: 30,--

Eintrittskarte (Kombiticket: Castello del Buonconsiglio, Castel Thun,
Castel Beseno, Castello di Stenico – ein Jahr Gültigkeit),
incl. Führungen (wird im Bus kassiert) 20,--

Anmeldung bis 14.April 2014
Reisebüro Lüftner, Tanja Tripold, Tel.: 0512/24555-36 oder tanja.tripold@lueftner.at
Achtung: maximale Teilnehmerzahl: 35 Personen

Wir wünschen, dass diese Exkursion vielen Mitgliedern Freude bereitet!

Mit herzlichen Grüßen

 

Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner
Dr. Walter Brandmayr
Mag. Karl C. Berger

 

"Paradiesische Vogelschau" im Zeughaus

Obmann Hofrat Dipl.Ing. Otmar Kronsteiner besichtigte mit 40 Mitgliedern des Freundeskreises des Tiroler Volkskunstmuseums und des Forum Land am 13.Februar 2014 die noch bis 23.März im Museum Zeughaus geöffnete Ausstellung "Paradiesvögel", durch die der Tierpräparator am Tiroler Landesmuseum, Ornithologe und Kurator Peter Morass, führte. Die bereits in München und Salzburg gezeigte interdisziplinäre Ausstellung gibt einen Einblick in die Entdeckungsgeschichte, Erforschung und europäische Kulturgeschichte dieser ungewöhnlichen wie prächtigen Tiere. Hervorragende Präparate sowie Bild- und Filmdokumente vermitteln den Zauber und die Vielgestaltigkeit der Paradiesvögel. Schon die ersten Paradiesvögel, die Anfang des 16. Jahrhunderts mit dem baskischen Seefahrer Juan Sebastián Elcano Europa erreichten, beeindruckte Wissenschaftler, Künstler und Laien gleichermaßen. Bis heute haben sie kaum etwas von ihrer Faszination eingebüßt. Eine Besonderheit der ersten bekannten Bälge waren die fehlenden Beine. Daraus entstand die Legende, die Göttervögel entstammten dem Paradies und ließen sich nie auf der Erde nieder. 42 in Neuguinea, den Regenwäldern Australiens sowie auf den Molukken verbreitete Arten der Paradiesvögel sind bisher bekannt. Deshalb erinnert an Neuguinea bereits im Hof des Maximilianischen Zeughauses ein großes extra für die Ausstellung hergestelltes Schiff aus Holz und verweist auf die Eingangstür zu den "Paradiesvögeln". Wie man in der Ausstellung erfährt, waren diese Tiere als Hutschmuck sehr begehrt. Allein am 14. und 15.Oktober 1913 wurden auf der Londoner Federauktion 4.508 Stück Paradiesvögel angeboten. (Dr.Heinz Wieser)

 

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