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Franziskanerchoral der Barockzeit aus der Innsbrucker Hofkirche

Herzliche Einladung zum FESTGOTTESDIENST mit Franziskanerchoral der Barockzeit aus der Innsbrucker Hofkirche
Christkönigssonntag, 24. November 2013, 19.00 Uhr, Hofkirche Innsbruck

Zum Abschluss des Festprogrammes zum Jubiläum „450 Jahre Hofkirche Innsbruck“ erklingt in der Innsbrucker Hofkirche in gottesdienstlichen Rahmen Gregorianischer Choral alternatim mit der Ebert-Orgel, unter anderem eine Choralmesse aus einer franziskanischen Quelle der Zeit um 1700 aus der Hofkirche, gemäß zeittypischer Praxis einstimmiger Choral mit Orgel- bzw. Generalbassbegleitung abwechselnd mit nur von der Orgel gespielten Passagen.
Diese Musik kehrt nach 300 Jahren an ihren ursprünglichen Bestimmungsort zurück.

Ausführende:
Schola Griessensis (vormals Schola organistica) aus dem Benediktinerkloster Muri-Gries bei Bozen
Leitung Fr. Arno Hagmann OSB
Prof. Reinhard Jaud an der Ebert-Orgel

 

HANS GSCHNITZER +

 

  

Hans Gschnitzer, 1938 in Hötting geboren, studierte Volkskunde und Geographie an der Universität Innsbruck. Er war Universitätsassistent und Mitarbeiter der Kulturabteilung des Landes Tirol, bevor er Direktor des Tiroler Volkskunstmuseum wurde. Hans Gschnitzer zählte zu den Proponenten des Vereins „Museum Tiroler Bauernhöfe“ und war maßgeblich am Aufbau des Freilichtmuseums beteiligt. Mit Rat und Tat, mitunter auch mit Kritik unterstützte er die kleineren Museen Tirols, für die er stets ein offenes Ohr hatte.

Seine guten Landeskenntnisse und sein Wissen um die Kulturlandschaft Tirols machten ihn zu einem vielgesuchten Experten. Für das Institut für Baukunst und Denkmalpflege hielt er Vorlesungen über die historische Baukultur, die ihn viel Freude machten.
Sein Interesse und sein Schaffen waren stets auf Gesamttirol ausgerichtet. Er pflegte mit Kollegen aus allen Landesteilen gute, freundschaftliche Kontakte und er konnte sich ärgern, wenn die politische Grenze als kulturelle Barriere aufgefasst wurde. Seit 1974 war er Vorstandmitglied des Vereins für Heimatpflege und Heimatschutz, seit 1988 dessen Obmann. Er zählte zu den Mitbegründern des Dachverbandes (heute Arbeitsgemeinschaft) der Heimatpflegevereine Nord-, Süd- und Osttirols, zu dem 2007 auch der Verein „Tiroler Heimat“ von Welschtirol/Trentino beigetreten ist. Nicht immer passierte seine unermüdliche Arbeit als Heimatpfleger vor dem Augen der Öffentlichkeit. Manches konnte er durch ein direktes Gespräch mit manchem Bürgermeister erreichen.

An wissenschaftlichen Arbeiten sind unzählige Aufsätze in Zeitschriften, Dorfbüchern und Ausstellungskatalogen, die Mitherausgabe von Museums- und Ausstellungskatalogen sowie die Mitarbeit am Dehio Tirol und Salzburg, am Tirol-Atlas und an der Österreichischen Kunsttopografie zu nennen.

Hans Gschnitzer war eine loyale und großzügige Persönlichkeit. Seine direkte und geradlinige Art konnte unbequem sein, wurde aber von vielen Kollegen sehr geschätzt. Besonders kämpferisch und hartnäckig wurde er, wenn es darum ging, gegen die Zerstörung der Tiroler Kulturlandschaft aufzutreten.

Mit Hans Gschnitzer verlieren wir einen der besten Kenner der Kultur des alten Tirol. Der Freundeskreis wird ihm stets ein ehrendes Andeken bewahren.

 

VORTRAG: „Pfui Teufel! Spaß am Ekel - die Rückseite der Bürgerlichkeit“

Die letzte Rahmenveranstaltung der Ausstellung "Dreck" bildet der Vortrag

„Pfui Teufel! Spaß am Ekel - die Rückseite der Bürgerlichkeit“ .

Er wird gehalten von Prof. Timo Heimerdinger (Institut für Geschichtswissenschaft udn Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck).

Der Vortag beginnt um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Thema klingt nicht nur sehr vielversprechend, die Vorträge von Prof. Heimerdinger sind immer sehr aufschlussreich, lehrreich und amüsant. Freuen wir uns auf einen abwechslungsreichen Abend.
 

VORTRAG: Ungebetenes Getier von Christoph Gasser (Stadtmuseum Klausen): 12.9.2013, 18 Uhr

Als Rahmenveranstaltung zur Ausstellung "Dreck" lädt das Tiroler Volkskunstmuseum zum Vortrag "Ungebetenes Getier" von Christoph Gasser, dem Leiter des Stadtmuseums Klausen. Das Stadtmuseum zeigt im Zuge des Projektes "Hygieia - Kulturgeschichte der Hygiene", in welches auch das TVKM eingebunden ist, derzeit die Ausstellung "Tierische Nachbarn. Ratte, Floh, Laus _ Vicini troppo vicini. Ratto, pulce, pidocchio".

In unserem alltäglichen Leben sind wir von unzähligen kleinen & großen Tierchen umgeben. Viele von ihnen wurden & werden als Ungeziefer & Schädlinge empfunden, wobei der Mensch oft leicht vergisst, dass er selbst Teil der Natur ist. Der Vortrag will einen pointierten kulturhistorischen Einblick geben in die Vielfalt von dem, was im & um das Haus „kreucht & fleucht“ & was man alles ersann, um die sogenannten „Plagegeister“ loszuwerden.

Der  Eintritt ist frei.

Exkursion nach Osttirol (12.-13.10.2013)

Einladung zur Exkursion nach Osttirol vom Samstag den 12.Oktober bis Sonntag den 13. Oktober 2013

 

PROGRAMM :
Tag 1 Samstag, 12. Oktober 2013: Innsbruck- Pustertal – Lienz
7:30 Uhr - Abfahrt Innsbruck- Parkplatz Hausberger / Licht Design
10: 00 Uhr - Innichen – Kafffeepause
10: 30 Uhr - Stiftskirche St. Candidus mit Stiftsmuseum, Innichen
Bayernherzog Tassilo III. schenkte 769 Abt Itto von Scharnitz einen Landstreifen mit der Auflage, ein Benediktinerkloster zur Missionierung zu gründen.
Bemerkenswert: Romanische Kreuzigungsgruppe des Hochaltars ( um 1200),
dreiteilige Krypta mit meist originalen Säulen, in der Vierungskuppel freigelegte hervorragende romanische Fresken um 1284 – kontinuierliche Folge der Schöpfungsgeschichte

Mittagessen: Schloßwirt Heinfels

Ca . 14:00 Uhr - Assling : In der Wallfahrtskirche St. Korbinian in Unterassling stellen drei spätgotische Flügelaltäre einen seltenen künstlerischen Schatz dar.
Der Passionsaltar von 1430, Meister von St. Sigmund, sowie der Magdalenenaltar, 1498, und der Korbiniansaltar um 1480, die Friedrich Pacher und seiner Werkstatt zugeschrieben werden.

Ca. 15:30 Uhr - Lienz
Kunsthistorischer Rundgang mit Univ. Doz. Dr. Meinrad Pizzinini durch seine Heimatstadt, einem profunden Kenner ihrer Geschichte und Kunst. U.a. Romanische Pfarrkirche St. Andrä, 1204 geweiht, / 1430-57 durch dreischiffige gotische Basilika ersetzt. Grabdenkmahl Graf Leonhard von Görz, gest. 1500, im Auftrag König Maximilians 1506 errichtet. Kriegergedächtniskapelle- Clemens Holzmeister erbaut – 1925 Fresken von Albin Egger - Lienz uva.

Ca. 17:00 Uhr Romantik Hotel Vergeiner `s Traube – Beziehen der Zimmer , Abendmenü, Nächtigung

 

 

Tag 2 Sonntag, 13. Oktober 2013: Lienz – Matrei – Felbertauern – Innsbruck

9: 30 Uhr - Aguntum: Im Gemeindegebiet von Dölsach und Nußdorf – Debant ist die einzige römische Stadt in Tirol gelegen. Frau Univ. Prof.Dr. Elisabeth Walde, langjähriger Vorstand des Institutes für klassische Archäologie an der Universität Innsbruck und über viele Jahre initiative Grabungsleiterin in Aguntum, wird uns die vielseitigen wissenschaftlichen Methoden und Arbeitstechniken solcher Projekte erläutern und das städtebauliche Konzept dieser römischen Siedlung vor Ort wieder lebendig werden lassen.

Anschließend Weiterfahrt nach Matrei zum „Strumerhof „ in 1450 m SH, im Zedlacher Paradies oberhalb Matrei, mit herrlichem Panoramablick in die umliegende Bergwelt zum Mittagessen.

Ca. 14:00 Uhr - Die romanische St. Nikolauskirche im Weiler Ganz, Ende 12. Jh., mit Kreuzigungsfresko außen um 1340, hl. St. Christophorus um 1525, weiters reich bemalte übereinanderliegende Chöre mit spätromanischen Fresken um 1265-70 ….., Besichtigung Römerstein in Bichl und das Geburtshaus von Virgil Rainer ( der unsere Trachtenfiguren im TVKM geschnitzt hat ) und wenn noch Zeit bleibt und allgemein gewünscht wird : Kurzbesuch in Obermauern.

Ca. 16: 30 Uhr Rückfahrt über Felbertauern nach Innsbruck

Ca. 19:30 Uhr Ankunft Innsbruck

Kosten:Bei einer Mindestteilnehmerzahl von 25 zahlenden Personen: 134,- € Paketpreis
Dies beinhaltet:
- Fahrt im Komfortbus
- Nächtigung in einem **** Hotel im Zentrum Lienz,
- Frühstücksbuffet
- Verwöhn Abendmenü
- Benützung Hallenbad siehe Anbot

Die Führungen in Lienz und Aguntum sind kostenlos, da Frau Univ. Prof. Dr. E. Walde und
Univ.Doz.Dr. M. Pizzinini uns ihr kompetentes, umfassendes Wissen unentgeltlich zur Verfügung stellen. Dafür danken wir sehr herzlich!
Alle übrigen Einkehrkosten sind selbst zu bezahlen.
Da wegen großer Nachfrage die Reservierung der Zimmer nur bis Montag, 9.9.2013 möglich ist, wird um umgehende Anmeldung und Einzahlung von € 134,00 auf das Konto Nr. 615.773, BLZ 36000, bei der Raiffeisen Landesbank Tirol AG, ersucht.
Letzter Anmeldetag ist Montag, 9.9.2013; letzter Einzahlungstermin ist Dienstag, 1.10.2013.
Bitte haben sie Verständnis, dass bei verbindlicher Anmeldung der Paketpreis pro Person verlustig geht, wenn kein Ersatzteilnehmer bei einem Rücktritt oder Nichtteilnahme zur Verfügung steht.
Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme verbindlich unter Telefon 0512/59489-510 bzw. h.kapferer@tiroler-landesmuseen.at anzumelden

Wir wünschen, dass dieses überaus anspruchsvolle Kulturprogramm im Bezirk Osttirol vielen Mitgliedern Freude bereitet!

Mit herzlichen Grüßen
 

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