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Jahresabschluss am 23. Nobvember 2017

Wir laden am Donnerstag, 23. November 2017 um 18.00 Uhr herzlich zum WORTGOTTESDIENST in der HOFKIRCHE und anschließendem JAHRESAUSKLANG im VOLKSKUNSTMUSEUM ein.

Wir feiern gemeinsam mit Pater Rupert den Wortgottesdienst. Reinhard Jaud wird an der Ebertorgel spielen. Anschließend findet eine kleine Lesung von Julia Gschnitzer statt.

Bei einem Glas Wein, Zelten und Speck wollen wir das Vereinsjahr 2017 im Tiroler Volkskunstmuseum harmonisch ausklingen lassen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir, die Teilnahme verlässlich unter Tel. 0512-59489-510 oder per mail an h.kapferer@tiroler-landesmuseen.at anzumelden. Für die Unkosten wird um eine freiwillige Spende gebeten.

Buchpräsentation Reimmichl-Kalender

Das Tiroler Volkskunstmuseum und der Tyrolia Verlag laden herzlich ein zur Präsentation:

Reimmichl-Volkskalender 2018 
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18.00 Uhr
Innsbruck, Volkskunstmuseum

Programm
Begrüßung: Karl C. Berger, Leiter Tiroler Volkskunstmuseum
Einführung: Mag. Gottfried Kompatscher, Leiter Tyrolia Verlag
Vorstellung Birgitt Drewes im Gespräch mit Autorinnen des Kalenders: & Autoren aus dem Reimmichl Volkskalender

Literarische und musikalische Überraschungen

Im Reimmichl Volkskalender 2018 trifft Tradition auf Moderne. Nach über 90 Jahren, in denen der Kalender Jahr für Jahr von einer großen Leserschaft erwartet wurde, werden die Inhalte, aber auch Umschlag und Innengestaltung noch besser auf die Bedürfnisse der Leser unserer Zeit abgestimmt. Im Reimmichl 2018, den erstmals die Journalistin Birgitt Drewes als Schriftleiterin betreut. Zum neuen Themenschwerpunkt „Heimat“ versammelt der heurige Kalender u. a. Interviews mit Forum Alpbach-Präsident Franz Fischler, Kenia-Ärztin und Romero-Preisträgerin Maria Schiestl oder zum Spendenwesen in Österreich, erzählt von den Haller Röhrenwerken, den Tiroler Plüsch-„Tieren mit Herz“, der legendären Exl-Bühne, spürt dem Zauber der Sprache, der Bauernkuchl oder dem Heimatlied nach und berichtet auch von Jugendlichen und ihren Neuen Medien, einem interkulturellen Frauentreff oder der Tradition des Ehrenamtes. Und natürlich dürfen auch literarische Beiträge von Reinhold Stecher, Reimmichl & Co sowie das beliebte Kalendarium nicht fehlen.

Termine im Frühjahr 2017

Zur Vorabinfo und Erinnerung die nächsten Termine und Treffen:

22. März, 15,00 Uhr: TVKM – Führung durch den Fürstenchor in der Hofkirche

29. April: Kulturfahrt nach Meran – Schloss Trauttmansdorff, Touriseum und Schloss – Gartenanlage (die Teilnahme ist auf 50 Personen beschränkt, Anmeldung erst nach entsprechender Einladung, die per Post zugeschickt wird)

11. Mai 2017, 16,00 Uhr : TVKM – Exklusivführung mit dem Künstler Reiner Schiestl durch die Ausstellung : „Nothelfer"

"Gabriela Oberkofler. Prekäre Leben" bis 26. März

Im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck gibt es bis zum 26. März des kommenden Jahres eine interessante Ausstellung: "Gabriela Oberkofler. Prekäre Leben". Die aus Jenesien in Südtirol stammende Künstlerin, die in Stuttgart lebt und arbeitet und u.a. mit dem renommierte Paul-Flora-Preis 2014 ausgezeichnet wurde, beschäftigt sich mit der  sogenannten Volkskultur, Traditionen, Landschaften und durch die Landwirtschaft geprägten Lebensumständen ihrer Herkunftsregion Südtirol. Die Eröffnung dieser interessanten Ausstellung fand am 15. Dezember im Tiroler Volkskunstmuseum statt, bei der Museumsleiter Karl C. Berger die Gäste begrüßte. Helena Perena, die Kuratorin der Ausstellung, einführende Worte. Schließlich nahm der Direktor der Tiroler Landesmuseen, PD Dr. Wolfgang Meighörner, die Eröffnung vor.

Für ihre Ausstellung im Tiroler Volkskunstmuseum hat sich die Zeichnerin vom Ausstellungsbereich „Das prekäre Leben“ inspirieren lassen und interpretiert die darin behandelten Themen auf ihre eigene Weise. Die Künstlerin hat in ihrer Serie „Votivfiguren“, versucht, sich in die bäuerliche Welt zurückzudenken und Einblicke in die Lebenswelt  zu geben.

Der Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums verriet, dass Gabriela Oberkofler mehrere Wochen an einer Zeichnung arbeitet. Sie steckt viel Sorgfalt und Detailverliebtheit in ihre Werke, die die Wertschätzung der Künstlerin gegenüber ihren Motiven aussagen.

Im Volkskunstmuseum hat sich Gabriela Oberkofler vor allem mit dem Ausstellungsbereich „Das prekäre Leben“ auseinandergesetzt. Dort wird auf die existenziellen Hoffnungen und Sorgen der Menschen von damals eingegangen. Wie sich die mit diesem Leben verbundenen Gefahren und Belastungen auf die Menschen ausgewirkt haben, hat die Künstlerin gefesselt. Mithilfe von Votivgaben haben Menschen früher um die Rettung aus einer Notlage gebetet. Oft wurden dafür Amulette oder Votivbilder in Handarbeit gefertigt und als Opfer dargebracht oder als Glücksbringer bei sich getragen. Ein Beispiel dafür ist die in dieser Ausstellung präsentierte „Votivkröte“.

Interessant ist auch die zur Ausstellung erschienene , 160 Seiten umfassende und um 10,00 Euro erhältliche Begleitpublikation. (Dr. Heinz Wieser)

Innsbrucker Kulturehrenzeichen für Hofrat Dipl. Ing. OItmar Kronsteiner

Kürzlich erhielt aus der Hand der Innsbrucker  Bürgermeisterin, Mag. Christine Oppitz Plörer, Hofrat Dipl. Ing. Otmar Kronsteiner das "Ehrenzeichens für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck" überreicht. Damit wurde ein unermüdlicher und sympathischer Obmann mehrerer kultureller Einrichtungen ausgezeichnet, dem das kulturelle Leben der Landeshauptstadt Innsbruck und unseres Landes Tirol nördlich und südlich des Brenners viel bedeutet und für dessen Belange er sich beispielgebend nach wie vor mit Tatkraft und immer neuen Ideen einsetzt. So wurde unter Kronsteiners Initiative der "Freundeskreis des Tiroler Volkskunstmuseums", dessen Obmann er nach wie vor ist, im Jahre 1990 mit dem Ziel gegründet, das Volkskunstmuseum finanziell und ideell zu unterstützen. Mit viel Engagement, Idealismus, Umsicht und Einsatzbereitschaft ist es gelungen, die größte volkskundliche Sammlung im deutschsprachigen Raum zu fördern. Dieses Juwel der Tiroler Museumslandschaft, das nicht nur die einheimische Bevölkerung und ausländische Gäste, sondern vor allem unsere Jugend anspricht, trägt wesentlich zur Wahrung und Vermittlung der Volkskultur und damit auch zur Tiroler Identität bei. Im „Forum Land“, also in der früheren Akademikersektion des Tiroler Bauernbundes, ist Hofrat Kronsteiner, der in den vielen Jahren seiner beruflichen Tätigkeit beim Land Tirol sich besonders um die Grundzusammenlegungen verdient gemacht hat,  seit Jahrzehnten tätig. Über 20 Jahre war er dort Obmann und hat auch in diesem Bereich zahlreiche Initiativen, vor allem im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich, gesetzt. Immer wieder führte Hofrat Kronsteiner  die Mitglieder beider Vereine in Exkursionen nach Süd- und Osttirol, um diesen kulturinteressierten Tirolern die Schätze unseres  gesamten Landes in Natur und Museen näher zu bringen. Bei dieser Feier sagte Bürgermisterin Oppitz Plörer wörtlich: "Ich betone, dass bei Ehrungen der Stadt Innsbruck der Gedanke, Menschen zu würdigen, die sich weit über ihre Pflicht hinaus für die Interessen der Gemeinschaft eingesetzt haben, im Vordergrund steht. Es ist wichtig, die Öffentlichkeit auf jene Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam zu machen, deren Einsatz für unser Gemeinwesen beispielhaft ist." (Dr. Heinz Wieser)

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