Zu den beeindruckendsten Denkmalensembles im Tiroler Oberland zählt die Klause Altfinstermünz. Reinhard Rampold, wissenschaftlicher Beirat unseres Freundeskreises und Alt-Bgm. Hermann Klapeer bringen uns die Grenz- und Zollburg Altfinstermünz näher. Weiter geht’s zum UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in Müstair (Graubünden), das im 8. Jahrhundert gegründet wurde. Karl der Große soll es gestiftet haben. Im naheliegenden Taufers im Münstertal (Vinschgau) besichtigen wir die St. Johann Kirche, deren Bau auf das 9. Jahrhundert zurückgeht und das älteste Christophorusbildnis Tirols beherbergt. Am 2. Tag besichtigen wir St. Benedikt in Mals, ein herausragendes Beispiel frühmittelalterlicher Baukunst aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts.
Das Vintschger Museum VUSEUM in Schluderns beleuchtet die Armut im Vinschgau. Eine Sonderausstellung ist dem Schicksal der „Schwabenkinder“ gewidmet, das Euregio-Projekt „Fahrende- Die Korrner“ beschäftigt sich mit der Armut daheim.
Die Ausstellung „Wasser-Wosser“ setzt sich mit der essenziellen Bedeutung des Wassers im Vinschgau, dem größten Trockental der Alpen mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag, auseinander. Am Nachmittag geht’s weiter nach Morter. Nach einer kurzen Wanderung (ca. 30 Minuten) zur Burg Obermontani besichtigen wir die Burgkapelle St. Stephan (die „Sixtinische Kapelle“). Als Alternative dazu bieten wir eine Stadtspaziergang durch das mittelalterliche Glurns mit dem Besuch des Paul Flora Museums an.
Detailprogramm auf Anfrage an f.kaserer@tiroler-landesmuseen.at