Trachten: Schein und Sein

Der Tracht wird meist Unveränderlichkeit und Konstanz zugeschrieben. Dabei ist und war sie entsprechend dem Zeitgeist stets im Wandel.

Mit Tracht bezeichnete man über Jahrhunderte hinweg die Bekleidung im Allgemeinen. War zuvor die Zugehörigkeit zu einem Berufs- oder einem sozialen Stand an ihr abzulesen, sollte die Tracht im 19. Jahrhundert insbesondere Regionen voneinander unterscheiden. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurden die farbenfrohen Festtagskleider, wie sie an 48 überlebensgroßen Holzfigurinen zu sehen sind, beim Bildungsbürgertum populär. Die Figurinen schnitzte der Osttiroler Virgil Rainer anlässlich der Eröffnung des Museums 1929 für den sogenannten "Trachtensaal". Das Fotostudio am Eingang des Themenbereiches "Schein und Sein" wurde nach historischen Vorbildern rekonstruiert und bringt den romantischen Blick auf die ländliche Bevölkerung sowie die Idealisierung einer um 1900 bereits abgelegten Kleidung zum Ausdruck.

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